Rückzahlung

SPD regt Bildungszentrum in der Alten Feuerwache an

Über die Alte Feuerwache in Hochfeld wird derzeit viel diskutiert. Jetzt hat sich auch der SPD-Ortsverein Hochfeld-Nord zu Wort gemeldet.

Foto: Stephan Eickershoff

Über die Alte Feuerwache in Hochfeld wird derzeit viel diskutiert. Jetzt hat sich auch der SPD-Ortsverein Hochfeld-Nord zu Wort gemeldet. Foto: Stephan Eickershoff

Ratsfrau Demming-Rosenberg plädiert für schulische Nutzung der Alten Feuerwache. Und verrät, warum sie beim Treffen des Initiativkreises fehlte.

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Über die Zukunft der Alten Feuerwache in Hochfeld wird ein Initiativkreis aus Studenten, politisch Aktiven, Vereinsmitgliedern und Ehrenamtlern am Sonntag erneut diskutieren. Der SPD-Ortsverein Hochfeld-Nord und Ratsfrau Andrea Demming-Rosenberg werden nicht vertreten sein. Sie haben einen anderen Ortstermein, teilte Demming-Rosenberg auf WAZ-Anfrage mit. Die SPD hat sich dennoch in die Debatte eingeschaltet und einen Vorschlag geliefert, der unter anderem eine schulische Nutzung anregt.

Verwaltungsgericht lehnte Klage ab

Wie berichtet, soll die Stadt 2,1 Millionen Euro Fördermittel für die Alte Feuerwache zurückzahlen. Die EU und das Land NRW hatten 2,9 Millionen Euro bereitgestellt. Der ursprüngliche Zweck wurde verfehlt. Eine entsprechende Klage der Stadt hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf abgelehnt.

Die SPD spricht sich nun für den Erhalt aus. „Die Feuerwache soll für den Stadtteil Hochfeld erhalten bleiben“, sagt Andrea Demming-Rosenberg im Gespräch mit der WAZ. Sie findet ein Gemeindezentrum wichtig, in dem der Veranstaltungssaal für verschiedene Angebote genutzt werden kann.

Stadt wartet auf Bescheid

In der am Freitag versandten Pressemitteilung heißt es dazu: „Der Veranstaltungsraum könnte für unterschiedliche Anlässe von allen Hochfelder*innen als Multifunktionshalle genutzt werden.“ Desweiteren regt der Ortsverein an, die Feuerwehrwache zu einem „zentralen Bildungsstandort für Hochfeld auszubauen, um die Chancengleichheit für alle Kinder im Stadtteil zu erhöhen.“ Hintergrund ist der aktuell große Bedarf der Grundschule an der Friedensstraße, erläutert Demming-Rosenberg: „Demnächst soll die Grundschule vierzügig und deshalb zwei Container auf dem Schulhof aufgestellt werden.“ Diese Container würden die Spielfläche blockieren. „Der Schulhof wird einfach viel zu eng.“

Abwarten, was die Stadt macht

Zum ersten Treffen hatte der Initiativkreis auch die SPD und CDU eingeladen, die die Ratsmehrheiten bilden. SPD-Ratsfrau Andrea Demming-Rosenberg gibt an, einen anderen Termin gehabt zu haben. Darüber habe sie bereits mit den Organisatoren gesprochen.

Fest stehe, dass in der Causa Feuerwache gehandelt werden müsse. „Es muss etwas passieren“, so die SPD-Ratsfrau. Momentan müsse man allerdings abwarten, was die Stadt macht.

Und die, so schreibt die Verwaltung auf Nachfrage, wartet ebenfalls. „Wir warten derzeit noch auf das offizielle Schriftstück zum Gerichtsurteil. Im Anschluss daran erhalten wir seitens der Bezirksregierung den Rückforderungsbescheid.“ Eine Rückzahlung sei insofern noch nicht erfolgt.

>> Stadt hat Arbeitsgruppe eingerichtet

- Nach Angaben der Stadt ist aktuell ein Teil des Gebäudes als Bürofläche vermietet. Außerdem finden vorübergehend Veranstaltungen statt.

- Über die Nutzungsmöglichkeiten werde derzeit in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe unter Federführung des Stadtentwicklungsdezernates beraten.

- Der Initiativkreis hat für den 25. Februar eine Fastnacht-Tanzdemo geplant. Beginn ist um 17 Uhr am Hauptbahnhof.

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