Duisburg.

Sophie-Scholl Berufskolleg stellt Eurocom-Projekt vor

Gabriele Frerkes, Leiterin des Sophie-Scholl Berufskollegs, stellt das Projekt Eurocom den Leiterinnen und Leitern der Kindertagestätten vor.

Gabriele Frerkes, Leiterin des Sophie-Scholl Berufskollegs, stellt das Projekt Eurocom den Leiterinnen und Leitern der Kindertagestätten vor.

Foto: FUNKE Foto Services

Duisburg.   Um die Arbeitsweise in anderen Ländern kennenzulernen, können angehende Erzieher im Projekt Eurocom eine Woche im Ausland verbringen

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Wir wollen durch das Projekt mehr praktische Erfahrung sammeln und neue Impulse in der erzieherischen Ausbildung setzen“, betont Gabriele Frerske, Leiterin des Sophie-Scholl Berufskollegs, in ihrer Rede.

Anlass dafür ist das europäische Eurocom-Projekt, bei dem angehende Erzieher während ihrer Ausbildung für eine Woche in europäische Nachbarländer reisen, um sich dort ein Bild darüber zu verschaffen, wie in Kindertagesstätten gearbeitet wird. Erzieher/-innen aus Finnland, Dänemark, Griechenland und den Niederlanden besuchen Duisburger Einrichtungen.

„Es ist wichtig, den europäischen Gedanken immer weiter auszubauen. Dabei ist eine Vernetzung, gerade der Arbeitsplätze, von immer größerer Bedeutung“, erklärt Gabriele Frerkes weiter. Ziel des Projekts sei es, dass jedes Land in Europa darüber Bescheid wisse, wie im jeweils anderen Land gearbeitet wird und wie gut ausgebildet die Arbeitskräfte von dort sind, um die Möglichkeit zu haben, auch im Ausland zu arbeiten.

Teilnehmer bei Eurocom

Bei Eurocom nehmen die Kindertagesstätte Brückelstraße in Obermeiderich, die Kita an der Halskestraße in Marxloh und die sechs Kitas der Zaubersterne teil. Claudia Kiesler leitet die Einrichtungen. Sie ist schon ganz gespannt auf den Austausch: „Wir bekommen eine junge Dame aus Dänemark. Sie wird sich an zwei Tagen unsere Tagesstätte angucken und ich bin gespannt, was wir voneinander lernen können.“ Da die „Zaubersterne“ bilinguale Einrichtungen sind und die Kinder ab vier Monaten zweisprachig beschult werden, erhofft sich Claudia Kiesler so einiges. „Es ist für uns natürlich ganz wichtig zu sehen, wie wir die Fremdsprachen noch besser in den Alltag und im Umgang mit den Kindern einbringen können. Wir erhoffen uns neue Ideen“.

Nach Ende der Austauschwoche schreibt jeder Teilnehmer einen Bericht über seine Erfahrungen und die Arbeitsweisen in Deutschland. „Das kommt alles in eine Datenbank, auf die jedes europäische Land dann zugreifen kann, um sich so ein Bild vom Ausbildungsstand und der Arbeitsweise zu machen“, erklärt Isabella Sliwka, am Berufskolleg zuständig für europäische Bildung. Das Projekt ist auf vier Jahre angelegt, das dritte Jahr läuft aktuell.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben