Digitalisierung

Schnelles Internet für Hochfeld: Erste Glasfasern verlegt

Lesedauer: 2 Minuten
Die Stadt Duisburg will mit der Telekom die Digitalisierung in der Stadt vorantreiben. Stadtdirektor Martin Murrack (Mitte) besuchte jetzt die Baustelle in Hochfeld.

Die Stadt Duisburg will mit der Telekom die Digitalisierung in der Stadt vorantreiben. Stadtdirektor Martin Murrack (Mitte) besuchte jetzt die Baustelle in Hochfeld.

Foto: Uwe Köppen / Foto Uwe Köppen, Stadt Duisburg

Duisburg.  Die Telekom verlegt in Duisburg-Hochfeld Glasfasern und will 19.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgen. Weitere Stadtteile sollen folgen.

Die Stadt Duisburg will auch die Stadtgebiete mit schnellem Internet versorgen, die nicht unter das Breitbandförderprogramm des Bundes fallen. Nach einem Abkommen mit der Telekom verlegt der Internet-Anbieter zurzeit in Hochfeld insgesamt 27 Kilometer Glasfaser für rund 19.000 Haushalte.

„Wir liegen mit dem Ausbau voll im Plan“, wird der Konzernbevollmächtigte für die Region West der Telekom, Frank Schmidt, in einer Mitteilung der Stadt zitiert. Die ersten Glasfaserkabel liegen demnach bereits, auch stehen schon einige Verteiler. Ein Spezialfahrzeug helfe mit künstlicher Intelligenz bei der Trassenplanung und bereite den Ausbau perfekt vor.

Nach Hochfeld sind Duissern und Wanheimerort an der Reihe

Die Stadt Duisburg hatte in den vergangenen Monaten Gespräche mit verschiedenen privaten Anbietern geführt, um das Interesse an einem privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau zu sondieren. Im März 2021 unterzeichneten Stadt und Telekom dann einen „Letter of Intent“ (eine Absichtserklärung), in dem sich das Unternehmen dazu verpflichtet, eigenwirtschaftlich den Ausbau des Glasfasernetzes in Duisburg voranzutreiben.

Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack schaute sich jetzt vor Ort die Baustelle an – und zeigte sich zufrieden. „Nicht erst die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein schnelles Internet für die Wirtschaft, aber auch für Homeoffice, Homeschooling oder die Nutzung moderner Dienstleistungsangebote ist“, äußert Murrack in der Mitteilung der Stadt. Nur so könnten Digitalisierungsangebote optimal genutzt werden.

Nach Abschluss der Arbeiten in Hochfeld soll der Ausbau in den Stadtteilen Duissern und Wanheimerort folgen. Hier ist der Anschluss für weitere 17.000 Haushalte vorgesehen.

Mehr zum Thema Digitalisierung in Duisburg:

Smart City: Duisburg hofft auf 11,8 Millionen Euro Förderung

Universität Duisburg-Essen bietet Unternehmen kostenlosen Digitalisierungs-Check an

So läuft Smart Parking in Duisburg

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Duisburg

Leserkommentare (1) Kommentar schreiben