Radeln wie auf Schienen über den Grünen Weg

Beinahe lautlose, aber dennoch schnelle Fortbewegung aus eigener Kraft – das macht den Reiz des Fahrradfahrens aus. Beides können Radler nun praktizieren, auf dem „Grünen Weg“. Auf seit dem Herbst frisch asphaltierter Piste geht’s nun von der Gartsträucherstraße an der A59 in Meiderich bis zur Emscher nach Oberhausen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Beinahe lautlose, aber dennoch schnelle Fortbewegung aus eigener Kraft – das macht den Reiz des Fahrradfahrens aus. Beides können Radler nun praktizieren, auf dem „Grünen Weg“. Auf seit dem Herbst frisch asphaltierter Piste geht’s nun von der Gartsträucherstraße an der A59 in Meiderich bis zur Emscher nach Oberhausen.

Ein guter Ausgangspunkt ist die ehemalige Industriebahn-Trasse für eine österlich-gemütliche Spazierfahrt ebenso wie für den flott-sportlichen Ritt – letzteren mit Rücksicht auf zahlreiche Spaziergänger und Hunde besser außerhalb der „Hauptverkehrszeiten“. Auch wenn der spiegelglatte Belag zur flotten Fahrt einlädt: Der Grüne Pfad wurde dadurch nicht zur Rennstrecke für rücksichtslose Radrüpel – es gilt das Gebot der Rücksichtnahme.

Wer weder am einen noch am anderen Ende der rund sechs Kilometer langen Strecke einsteigen will, dem empfiehlt sich ein Start am Landschaftspark Nord – der liegt ziemlich genau in der Mitte. Wer sich dann nach Westen wendet, kann noch über die Gartsträucher-straße hinaus über die Velo-Route bis zum Ruhrorter Rheinufer radeln – pfadfinderisches Können ist dafür nicht erforderlich.

Komfortabel und fast kreuzungsfrei

Die Fahrtrichtung Oberhausen empfiehlt sich Radlern mit guter Kondition, die zu einer etwas längeren Tour durch den Norden neigen. Denn wenige 100 Meter vor Erreichen der A3 kreuzt der „Grüne Pfad“ erstmals die Hoag-Trasse. Sie verband einst Südhafen Walsum und Hochofenwerk Oberhausen – heute erlaubt die ehemalige Werksbahntrasse „radeln wie auf Schienen“. Über das Gelände der ehemaligen Zeche Sterkrade führt eine weitere Verbindung zwischen den beiden Routen, die sich so zu einem insgesamt 35 Kilometer langen Rundkurs verbinden – komfortabel ausgebaut und fast kreuzungsfrei.

Als Panoramaroute eröffnet die Hoag-Trasse einen völlig anderen Blick auf den auch vielen Duisburgern vornehmlich als Industriestandort bekannten Stadtnorden – eine Fahrradreise wert ist allemal der Rhein-Radweg zwischen Beeckerwerth und Ruhrort – eine gute Adresse für das „Zielbier“.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben