Iran

Proteste im Iran: Solidaritäts-Kundgebung in Duisburg

Bundesweit gab es bereits Kundgebungen oder Großdemonstrationen wie diese am 22. Oktober in Berlin. Jetzt ist auch in Duisburg eine Aktion in Solidarität mit den Protestierenden im Iran geplant.

Bundesweit gab es bereits Kundgebungen oder Großdemonstrationen wie diese am 22. Oktober in Berlin. Jetzt ist auch in Duisburg eine Aktion in Solidarität mit den Protestierenden im Iran geplant.

Foto: Reto Klar / FUNKE Foto Services

Duisburg.  In Solidarität mit den Protestierenden im Iran ruft ein Duisburger Bündnis zur Demo auf. Diese Forderungen haben sie an EU und Bundesregierung

Im Iran kämpfen seit mehreren Wochen iranische Frauen und Männer gegen das menschenverachtende Regime der Islamischen Republik. Mit der Parole „Frau, Leben, Freiheit“ fordern sie ein freies Leben und den Sturz des Regimes.

Ein parteiübergreifendes und unabhängiges Bündnis aus der Duisburger Stadtgesellschaft will sich solidarisch zeigen. Es ruft für Samstag, 12. November, um 16 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Stadttheater auf.

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Duisburger Bündnis fordert Bundesregierung und EU zu mehr Druck auf

„Wir bekennen uns solidarisch mit den mutigen Frauen und Männern und fordern zugleich unsere Bundestagsabgeordneten, die Bundesregierung und die EU auf, den Druck auf das Regime der Islamischen Republik zu erhöhen“, schreibt Initiatorin und Grünen-Ratsfrau Parisa Najafi Tonekaboni. Gefordert wird, dass die iranische „Revolutionsgarde“, die maßgeblich an der Unterdrückung und Tötung der friedlichen Demonstrantinnen und Demonstranten beteiligt sei, von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. „Zudem fordern wir, dass die Atomverhandlungen mit der Iranischen Regierung abgebrochen werden.“

Eine Fortsetzung der Verhandlungen würde bedeuten, dass der Unterdrückungsapparat weiter legitimiert und durch neue Handelsbeziehungen gestärkt würde, so Tonekaboni. „Die EU darf ihre wirtschaftlichen Interessen nicht vor die Menschenrechte stellen.“

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