BALLETT AM RHEIN

Premiere in Duisburg für den Ballettabend „Ad absurdum“

Andrey Kaydanovskiy probt mit dem Ballett am Rhein die Choreographie „Die kahle Sängerin“.

Andrey Kaydanovskiy probt mit dem Ballett am Rhein die Choreographie „Die kahle Sängerin“.

Foto: Daniel Senzek / Ballett am Rhein

Duisburg.  Zwei Stücke von Eugène Ionesco kommen als Choreographien auf die Bühne des Duisburger Stadttheaters. Uraufführung für „Die kahle Sängerin“.

Das Ballett am Rhein lädt mit dem Abend „Ad absurdum“ zu einer tänzerischen Erkundung surrealer Welten ein, die ihre Wurzeln in der Literatur haben: Erstmals stehen zwei Stücke von Eugène Ionesco als Ballettabend nebeneinander. Die Premiere ist am Mittwoch, 17. November, um 19.30 Uhr im Theater Duisburg.

Als Schauspiel-Doppel avancierten Ionescos Einakter „Die kahle Sängerin“ und „Die Unterrichtsstunde“ längst zu einem Schauspielklassiker des 20. Jahrhunderts. Der dänische Choreograph Flemming Flindt ließ sich davon schon 1963 inspirieren und zeigte mit seiner Adaption „The Lesson“, welche Durchschlagskraft Ionescos brillante Dialoge und seine irrwitzigen Szenen als Übersetzung in Tanz haben.

Andrey Kaydanovskiy, Hauschoreograph des Bayerischen Staatsballetts und 2021 mit „Cecil Hotel“ für den Prix Benois de la Danse nominiert, präsentiert mit seiner Kreation auf Grundlage von „Die kahle Sängerin“ erstmals eine Uraufführung für das Ballett am Rhein. Es spielen die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Maria Seletskaja.

Bis zum 7. Januar stehen weitere fünf Vorstellungen auf dem Spielplan. Karten (17 bis 67 Euro) an der Theaterkasse sowie unter www.operamrhein.de.

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