Aktionswoche

Polizei warnt auf Märkten in Duisburg vor Taschendieben

Die Polizei in Duisburg informiert diese Wochen auf Märkten schwerpunktmäßig über die Tricks von Taschendieben.

Foto: Oliver Mengedoht

Die Polizei in Duisburg informiert diese Wochen auf Märkten schwerpunktmäßig über die Tricks von Taschendieben. Foto: Oliver Mengedoht

Duisburg.   Mit einer Aktionswoche will die Polizei die Aufmerksamkeit gegenüber Taschendieben schärfen. Experten informieren in den Stadtteilen.

Taschendiebe suchen bevorzugt das dichte Gedränge. Denn in diesen Momenten des Abgelenktseins verhalten sich viele Menschen unachtsam, so dass die Täter oft leichtes Spiel haben.

Weil die Fallzahl in Duisburg in 2016 auf 1988 Taschendiebstähle gestiegen ist, was ein Plus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet (wir berichteten), will die Polizei die Bürger für dieses Thema weiter sensibilisieren.

Polizei ist in ganz Duisburg mit Info-Ständen auf den Wochenmärkten unterwegs

Diese Aufklärungsarbeit ist Teil des Handlungskonzeptes, das eine Gruppe der Duisburger Polizei erarbeitet hat. Zum Konzept gehören auch Infostände, an denen Experten des zuständigen Kommissariats den Bürgern mit Rat und Tipps helfend zur Seite stehen wollen. Diese Infostände werden in dieser Woche an mehreren Stellen Halt machen: Dienstag, 11. Juli, von 9 bis 12 Uhr am Edeka-Einkaufscenter Angerbogen in Huckingen sowie von 14 bis 17 Uhr auf dem Bauernmarkt an der Königstraße in der Innenstadt.

Tags darauf, Mittwoch, 12. Juli, informiert die Polizei von 9 bis 12 Uhr am Einkaufscenter „Marktforum“ in Rheinhausen-Mitte. Und am Donnerstag, 13. Juli, ist der Hamborner Altmarkt von 10 bis 13 Uhr die Anlaufstelle. Die Polizei hat neben Bussen, Bahnen und Haltestellen vor allem Wochenmärkte als beliebte Tatorte für Taschendiebe ausgemacht. Genau deshalb sollen dort vor Ort auch die Menschen direkt angesprochen werden.

Das Motto der am Montag gestarteten Aktionswoche lautet: „Augen auf und Tasche zu! Langfinger sind immer unterwegs“. Die Polizisten wollen vor allen Senioren über 65 Jahren Hinweise geben. In der Kriminalstatistik waren sie beim Taschendiebstahl mit 29 Prozent aller Fälle die mit Abstand größte Betroffenengruppe.

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