Silvesternacht

Silvester: Corona-Verstöße in Duisburger Lokal geahndet

| Lesedauer: 2 Minuten
Die Polizei zeigte an der Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld Präsenz. Der Platz rund um die Kirche gehörte zu den fünf Außenbereichen, in denen die Stadt das Nutzen von Pyrotechnik an Silvester und Neujahr untersagt hatte. 

Die Polizei zeigte an der Pauluskirche in Duisburg-Hochfeld Präsenz. Der Platz rund um die Kirche gehörte zu den fünf Außenbereichen, in denen die Stadt das Nutzen von Pyrotechnik an Silvester und Neujahr untersagt hatte. 

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg  Polizei und Ordnungsamt in Duisburg ziehen nach der Silvesternacht Bilanz. In einem Hochfelder Lokal wurden Corona-Verstöße geahndet.

Die Polizei und das Ordnungsamt in Duisburg haben an Silvester gemeinsam eine Versammlung in einem Hochfelder Lokal wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung beendet. Nach Angaben der Stadt trafen die Ordnungskräfte dort gegen 20.15 Uhr zehn Personen an, die ohne Masken eng zusammen standen. Es wurden zehn Ordnungswidrigkeitsanzeigen eingeleitet. Auch der Betreiber des Lokals bekam eine Anzeige.

Größere Ansammlungen oder Partys, die gegen die geltenden Corona-Regeln sprechen, mussten die Einsatzkräfte demnach ansonsten zwar nicht auflösen. Allerdings hatte zumindest die Polizei an Silvester nach Angaben ihrer Sprecherin Stefanie Bersin mit insgesamt 377 Einsätzen mehr zu tun als im Vorjahr (350).

Polizei Duisburg: 112 Einsätze wegen Ruhestörungen

Den Großteil machten wie in den vergangenen Jahren Ruhestörungen aus. 112 Mal sei die Polizei aus diesem Grund ausgerückt. Außerdem wurden 38 Einsätze auf der Leitstelle gezählt, die mit Randalierern oder anderen Streitigkeiten zu tun hatten. Die Einsatzkräfte konnten nach Angaben der Polizei überwiegend mit Worten die erhitzten Gemüter wieder beruhigen. Insgesamt nahmen sie in der Nacht vier Personen in Gewahrsam - darunter Randalierer, die ihren Rausch ausschlafen mussten.

Aus Sicht des Ordnungsamtes verlief die Silvesternacht bis auf den Vorfall in dem Hochfelder Lokal sehr ruhig. Der Städtische Außendienst sei mit drei Teams von jeweils vier Mitarbeitern plus Führungskraft von 20 bis 4 Uhr im Einsatz gewesen. Präsenz zeigten sie demnach hauptsächlich, aber nicht nur in den "Hotspots" Hamborn/Marxloh, Hochfeld und Rheinhausen.

Stadt und Polizei: Keine Verstöße gegen das Böllerverbot in gesonderten Bereichen

Vor Mitternacht hatten nach Angaben der Stadt drei Teams mit der Polizei auch das Böllerverbot am Hamborner Altmarkt, Hochemmericher Markt und auf dem Platz rund um die Hochfelder Pauluskirche überwacht. Es seien dort keine Verstöße festgestellt worden. Um Mitternacht seien zwar um diese Plätze relativ viele Böller gezündet worden, jedoch außerhalb der Verbotszonen.

Die Polizei kann dies bestätigen. Es habe 33 Einsätze im Zusammenhang mit Pyrotechnik gegeben - allerdings nach bisherigen Erkenntnissen außerhalb dieser Bereiche. So hatten unter anderem Unbekannte um 0.35 Uhr mit Böllern einen Zigarettenautomat an der Pfingststraße in Obermeiderich beschädigt. Die Einsatzkräfte schrieben eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Die Stadt hatte generell an die Duisburger Bevölkerung appelliert, auf das Zünden von Feuerwerk wegen der hohen Verletzungsgefahr zu verzichten, um so die bereits enorm belasteten Krankenhäuser nicht weiter zu strapazieren.

[Damit Sie keine Nachrichten aus Duisburg verpassen: Abonnieren Sie unseren WAZ-Newsletter]

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Duisburg

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben