Aktion gegen Rassismus

Pink gegen Rassismus: Aufruf an Duisburger Sportvereine

Auch in der Vergangenheit haben Sportler immer wieder ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt - so wie diese Bundesliga-Fußballerinnen mit einem Kniefall.

Auch in der Vergangenheit haben Sportler immer wieder ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt - so wie diese Bundesliga-Fußballerinnen mit einem Kniefall.

Duisburg  Der Duisburger Stadtsportbund ruft Sportler auf, bei einer Aktion gegen Rassismus im März mit pinkfarbenen T-Shirts ein Zeichen zu setzen.

Eine ganze Sportlandschaft in Pink. Das ist die Vision von Vertretern aus sieben Kreis- und Stadtsportbünden. Auslöser ist das Pilotprojekt „Pink gegen Rassismus" vom Stadtsportbund Duisburg, an dem sich 4500 Sportler aus 100 Duisburger Sportvereinen bereits im März 2020 beteiligt haben. Passend zu einer landesweiten und langfristigen Umsetzung ruft der Stadtsportbund Duisburg unter dem Motto „Solidarität.Grenzenlos." in den Internationalen Wochen gegen Rassismus 2021 wieder die Duisburger Sportvereine auf, sich entsprechend zu positionieren.

Vom 15. bis zum 28. März 2021 wünscht sich der Bund, dass zahlreiche Sportler ihre weltoffene Meinung in pinken T-Shirts zeigen. Beim Aufwärmen vor Wettkämpfen und Ligaspielen, im Training oder Vorstandssitzungen soll die Farbe Pink diejenigen mundtot machen, die meinen, Menschen beleidigen zu müssen.

Duisburger Sportler sollen Zeichen gegen Rassismus setzen

Die Aktion richtet sich nicht nur gegen Vorfälle, wie sie sich immer wieder in den Stadien ereignen, sondern auch gegen intolerante Stimmungsmache auf der Straße oder auf Schulhöfen. Unter den Hashtags #IWgR, #InternationaleWochengegenRassismus, #PinkGegenRassismus und #StadtsportbundDuisburg werden die Fotos der Aktion in sozialen Medien veröffentlicht.

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Vereine erhalten auf Anfrage - und nur so lange der Vorrat reicht - bis zum 15. Januar 2021 pinkfarbene T-Shirts beim Stadtsportbund Duisburg nach einer Mail an franke@ssb-duisburg.de oder telefonisch unter 0203/30 00 824.

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