Klassik

Philharmoniker eröffnen Konzert-Saison an der Ragattabahn

Thomas Krützberg, Hafen-Chef Erich Staake, Philharmoniker-Intendant Dr. Alfred Wendel, Walter Hellmich, Duisburg-Sport-Chef Jürgen Dietz und Krohne-Chef Michael Rademacher-Dubbick freuen sich auf die Veranstaltung zum Saisonauftakt der Philharmoniker am 1. September..

Thomas Krützberg, Hafen-Chef Erich Staake, Philharmoniker-Intendant Dr. Alfred Wendel, Walter Hellmich, Duisburg-Sport-Chef Jürgen Dietz und Krohne-Chef Michael Rademacher-Dubbick freuen sich auf die Veranstaltung zum Saisonauftakt der Philharmoniker am 1. September..

Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.   Wassermusik an der Wedau: Abwechslungsreiches Programm mit Barock- und Pop-Stücken am 1. September. Der Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren.

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So ein Konzert hat es in Duisburg noch nicht gegeben: Die Philharmoniker musizieren am 1. September auf einer schwimmenden Bühne an der Regattabahn. Was den Musikern schon lange als Idee vorschwebte, kann nun zum Saisonauftakt dank zahlreicher Sponsoren verwirklicht werden.

Geboten wird ein Serenadenkonzert unter der Leitung von Benjamin Reiners mit Stücken aus dem Barock und mit Pop-Elementen. Solisten sind Sabrina Weckerlin, die auch im Musical „Tarzan“ singt, die Trompeter Laura Vukobratović und Albert Marigó Sarrión und der Violinist Önder Baloglu. Sie spielen etwa den 1. Satz von Schumanns „Rheinischer Sinfonie“. Das „Vorprogramm“ beginnt bereits um 18 Uhr auf der südlichen Uferwiese und wird vom Mercator-Ensemble und einem Blechbläserquintett der Duisburger Philharmoniker gestaltet. Dazu gibt’s Snacks und Getränke.

Rund 2000 Zuschauer werden Platz finden

Platz ist für 2000 Zuschauer, wobei die Tickets für die Tribüne bis auf wenige Restkarten ausverkauft sind. Im vorderen Bereich auf der Wiese sind noch genügend Stehplätze zu haben. Wenn die Sicherheit gewährleistet wird, darf man sich auch hinsetzen. Das Mitbringen von Stühlen ist zwar nicht erlaubt, aber Decken dürfen ausgebreitet werden. „Uns ist wichtig, dass wir vielen Menschen die Gelegenheit geben, am Konzert teilzunehmen“, zeigt sich Intendant Alfred Wendel glücklich. Sollte es gewittern, bestehe die Möglichkeit, in die Mercatorhalle auszuweichen.

„Wir haben einige Paddler im Orchester, aber es gibt einen Steg zum Festland“, so Wendel lachend. Die Bühne besteht aus einem Ponton, der eine Woche vor dem Konzert aus einzelnen Elementen zusammengefügt wird. „Wir können erst am Montag vorher mit dem Aufbau beginnen, weil noch die Nationalmannschaft auf der Regattabahn trainiert“, erklärt Jürgen Dietz von Duisburg-Sport.

Eine Plauderei mit dem Philharmoniker-Intendanten

Im Grunde, verrät Hafenchef Erich Staake, sei es seiner Frau zu verdanken, dass die Zusammenarbeit mit dem Orchester zustande gekommen ist. Frau Staake hatte nämlich mit dem Intendanten der Philharmoniker geplaudert und ihrem Mann später von der Konzert-Idee vorgeschwärmt. „Außerdem haben wir die Philharmoniker zum 300. Geburtstag bei uns zu Gast gehabt.“

Einen Anruf später war Walter Hellmich, der dem Sportpark noch immer verbunden ist, mit im Boot. Ebenso ging es mit der Familie Hövelmann. Und Michael Rademacher-Dubbick, Chef der Firma Krohne, engagiert sich ohnehin seit Jahren für Kultur in Duisburg. „Wir könnten ruhig selbstbewusster sein“, findet er und vergleicht das Event mit Bregenz – wobei: Musiker auf einer schwimmenden Bühne hat selbst Bregenz nicht.

„Damit machen Sie uns ein großes Geschenk“, bedankte sich Kulturdezernent Thomas Krützberg schon einmal vorab bei den Geldgebern – und hoffte direkt, dass es nicht bei einem einmaligen Gastspiel an der Regattabahn bleiben wird.

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