Inklusion

Vier Schulen in Walsum/Meiderich machen bei Inklusion mit

Behinderte und Nichtbehinderte sollen gemeinsam lernen.

Behinderte und Nichtbehinderte sollen gemeinsam lernen.

Foto: Uli Deck/dpa

Duisburg-Walsum/Meiderich/Beeck.   Die Bezirkspolitik hatte kein Mitspracherecht zum Thema Inklusion. Rat der Stadt Duisburg hatte schon vorab entschieden, wo Inklusion läuft.

In den Stadtbezirken Meiderich/Beeck und Walsum wird künftig an insgesamt vier weiterführenden Schulen gemeinsames Lernen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen (Stichwort: Inklusion) angeboten. Die Regelung gilt ab dem kommenden Schuljahr 2019/2020.

Es handelt sich um folgende Einrichtungen: Gesamtschule Walsum, Realschule Fahrn, Gesamtschule Meiderich und Theodor-König-Gesamtschule/Beeck.

Kritische Anmerkungen in den Bezirksvertretungen Meiderich/Beeck und Walsum

Die Entscheidung hat der Rat der Stadt Duisburg Anfang Mai bereits getroffen, die Bezirkspolitik in Meiderich/Beeck und Walsum hat sich damit erst nachträglich beschäftigen können. Einfluss nehmen auf die Entscheidung konnten die Stadtteil-Politiker damit nicht mehr. Ihnen blieb nur, die Ratsentscheidung zur Kenntnis zu nehmen.

In Meiderich gab es dennoch kritische Anmerkungen. So bemängelte der Linke Detlef Feldmann, dass die Gymnasien sich nicht an der Inklusion beteiligen. In Walsum brach kurzzeitig eine allgemeine Diskussion über die NRW-Schulpolitik aus. Die SPD schob der CDU die Schuld in die Schuhe, dass die Inklusion nicht wie gewünscht funktioniere, die CDU konterte, das sei die Folge einstiger Rot-Grüner Politik.

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