Awo-Bauspielplatz

Vergnügen auf dem Bauspielplatz der Awo in Duisburg-Neumühl

Kathi, links, und Jemima striegeln Pony Sir Henry beim Sommerfest auf dem AWO-Bauspielplatz.

Kathi, links, und Jemima striegeln Pony Sir Henry beim Sommerfest auf dem AWO-Bauspielplatz.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg-Neumühl.  Die Jüdische Gemeinde hat zusammen mit dem Awo-Bauspielplatz in Neumühl ein Sommerfest gefeiert. Es war ein Riesenspaß für die Familien.

Strahlender Sonnenschein und keine Konkurrenz durch ein Weltmeisterschafts-Spiel der männlichen Nationalelf wie im letzten Jahr sorgten für viele Besucher beim Sommerfest auf dem Awo-Bauspielplatz an der Neumühler Alexstraße. Die Bänke waren gut belegt und jede Menge Kinder tollten mit ihren Eltern oder Großeltern über den Platz.

Es kamen so viele, dass die Spielkarten, auf denen unterschiedliche Mitmachspiele verzeichnet waren, bereits nach rund einer Stunde ausverkauft waren und nachgedruckt werden mussten. „Wir haben die Anzahl nach den Erfahrungswerten der letzten Jahre bestimmt. Das heißt, dass der Andrang in diesem Jahr größer ist“, freute sich Miriam Fastabend, die Leiterin des Bauspielplatzes.

Die Tiere sind eines der Alleinstellungsmerkmale des Platzes

Die Besucher konnten sich zur Abkühlung beim „Enten-Angeln“ versuchen und dabei ihre Füße im Wasser baumeln lassen oder gleich mit dem ganzen Gesicht beim „Apfelscheiben-Angeln“ eintauchen. Auch ein Langsam-Fahrparcours der Fahrradwerkstatt auf dem Gelände konnte ausprobiert werden, genauso wie das Kinderschminken.

Besonders beliebt waren das Esel- und Ponyreiten. Die Tiere sind eines der Alleinstellungsmerkmale des Platzes. Gerade da Kinder aus einer Großstadt immer weniger mit solchen Tieren zu tun haben.

Die Awo-Integration als Betreiber des Spielplatzes hatte das Traditionsfest zum zweiten Mal gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde Duisburg, Mülheim und Oberhausen veranstaltet. „Wir haben seit Jahren gute Verbindungen zur Awo. Viele unserer Gemeindemitglieder leben in Neumühl“, sagt Gemeinde-Geschäftsführer Alexander Drehmann. Es gebe auch ein Sozialbüro an der Lehrerstraße. Die Gemeinde versorgte das Fest mit koscherem Essen, darunter Grillwürstchen, Salat und Muffins. Der gemeindeeigene Sportverein Makkabi hatte für die jungen Besucher einen Geschicklichkeitsparcours aufgebaut und dazu gab es ein Kreativprogramm, bei welchem die Kinder kleine Gipsfiguren anfertigen konnten.

Seniorengerechte Wohnungen nebenan geplant

Zukünftig sollen die Gemeinde und der Bauspielplatz auch direkte Nachbarn sein. Es sollen schräg gegenüber seniorengerechte Wohnungen der jüdischen Gemeinde entstehen. Zum Fest seien aber auch Menschen gekommen, die einfach an jedem sonnigen Sonntag zum Bauspielplatz kämen, sagt Miriam Fastabend.

„Manche Familien nutzen ihn als Park und picknicken zum Beispiel hier.“ Eine Nutzungsmöglichkeit, die durchaus gewünscht ist. Der Bauspielplatz soll als Treffpunkt für alle Altersgruppen funktionieren, der Schwerpunkt liegt dabei aber auf Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahre und deren Familien. Zukünftig soll es auch Kochkurse geben. Dafür wird voraussichtlich Ende Juni eine neue Küche geliefert.

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