Friedhof

St. Johann in Hamborn bietet Bestattung auf der Hummelwiese

Gemeinschaftgrab Hummelwiese 1 23.10.18

Gemeinschaftgrab Hummelwiese 1 23.10.18

Foto: Abtei Hamborn

Duisburg-Alt-Hamborn.   Propstei St. Johann in Duisburg-Hamborn hat eine Wiese auf dem Friedhof zum Gemeinschaftsgrab erklärt. Um die Pflege kümmert sich die Gemeinde.

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Der Abteifriedhof in Alt-Hamborn direkt neben der Abteikirche und neben dem Bischöflichen Abtei-Gymnasium und in der Nähe der Helios St. Johannes-Klinik hat in diesem Jahr ein neues Begräbnisangebot geschaffen.

Grund ist die zurückgehende Belegung des Friedhofs, die auch auf allen anderen Friedhöfen im Stadtgebiet zu beobachten sei. Deshalb hat die Kirchengemeinde St. Johann, die Eigentümerin des Friedhofs ist, die Möglichkeit geboten, stärker gestalterisch in die Flächen des Friedhofs einzugreifen und den Friedhof insgesamt nach und nach zu verschönern.

Abteifriedhof ist ein gern besuchter Ort

Der Abteifriedhof war immer schon ein gern besuchter Friedhof, der auch zum Spaziergang und zum Verweilen eingeladen hat. „Wenn man den Friedhof von der Abteikirche her betritt und dann an der ersten großen Wegkreuzung nach links in Richtung Abtei-Gymnasium geht, dann gelangt man auf diesem Hauptweg schließlich in den Bereich, wo sich der Hauptweg leicht nach rechts Richtung Gärtnerwerkstätten bewegt, an eine große Hainbuchenhecke. Hinter dieser Hecke verbirgt sich das neu gestaltete große Feld, das ringsum in einem etwa 1,50 Meter breiten Streifen mit Wechselblühern bepflanzt ist“, teilt Pater Tobias im Auftrag der Kirchengemeinde mit.

In der Mitte befindet sich eine Wiese und darauf befindet sich das erste Urnengemeinschaftsgrab mit einer Stele, die die Namen der Verstorbenen, die hier bestattet werden können, aufnehmen wird. Solche Stelen gibt es auch auf dem Friedhof der Meidericher Gemeinde St. Michael an der Von-der-Mark-Straße.

20 Namenstäfelchen auf einer Stele

Wer diese neue Grabstätte besucht, wird schnell verstehen, wieso die Kirchengemeinde zu der Bezeichnung “Hummelwiese” gelangt ist. „Auf dem mit Wechselblühern bepflanzten Streifen ringsum brummt und summt es in ganz erfreulicher Weise und gerade die Hummeln sind auch noch in diesen Herbsttagen dort anzutreffen“, freut sich die Gemeinde. Schon seit längerer Zeit bemüht man sich auf dem Abteifriedhof nützlichen Pflanzen und Tieren Lebensraum zu geben und dabei gleichzeitig schöne und würdige Grabanlagen zu gestalten.

Die eigentliche Grabanlage ist gekennzeichnet durch eine Stele an der bis zu 20 Namenstäfelchen angebracht werden können, mit Vor- und Nachname sowie den Lebensdaten der Verstorbenen. Das Urnengemeinschaftsgrab ist gärtnerisch aufwendig gestaltet und gepflegt.

Im kommenden Frühjahr sollen noch zwei Sitzbänke am Rand der Gesamtanlage aufgestellt werden, so dass man dort Ruhe finden kann oder Zeit für ein stilles Gebet für die Verstorbenen hat.

Keinerlei Grabpflege für die Angehörigen

Wer seine Angehörigen dort bestatten lässt, muss sich um keinerlei Pflege oder die Grabgestaltung Sorgen machen. „Es dürfen allerdings auch Kerzen oder Blumengaben nur auf den dazu bereit gestellten und dazu bestimmten Flächen abgestellt oder abgelegt werden, um das Erscheinungsbild der Grabanlage nicht zu beeinträchtigen“, sagt Pater Tobias.

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