Bezirkspolitik Hamborn

Politiker in Duisburg-Hamborn entscheiden über Bauprojekte

Die Leibniz-Gesamtschule soll einen Anbau erhalten.

Die Leibniz-Gesamtschule soll einen Anbau erhalten.

Foto: Hans Blossey

Duisburg-Hamborn.   Die Politik in Duisburg-Hamborn wird am Donnerstag über Bauvorhaben entscheiden. Außerdem soll ein Haus unter Denkmalschutz gestellt werden.

Letztmalig vor der endgültigen Beschlussfassung durch den Rat der Stadt befasst sich die Bezirksvertretung am Donnerstag, 16. Mai, 16 Uhr, im Bezirksrathaus, Duisburger Straße 213, mit dem Bebauungsplan Nr. 1244 für das Gelände des ehemaligen St.-Barbara-Hospitals in Neumühl. Dort soll eine umfangreiche Wohnbebauung entstehen.

Alevitisches Kulturzentrum soll geschaffen werden

Für einen Bereich nahe der Bezirksgrenze zu Fahrn in Marxloh ist die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans Nr. 1258 vorgesehen. Damit sollen die Voraussetzungen für die Errichtung eines Alevitischen Kulturzentrums an der Weseler Straße geschaffen werden.

Die Bezirksvertreter beraten außerdem in zweiter Lesung über eine Eingabe zur Verkehrsberuhigung auf der Max-von-Laue-Straße in Neumühl. Und sie erfragen den Sachstand bei der geplanten Erweiterung der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule in Alt-Hamborn.

Warteraum für den Bürgerservice im Bezirksrathaus

Auch das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt ist erneut Thema. Ferner werden die Bezirksvertreter gebeten, die ehemalige Hamborner Hauptpost an der Ecke Duisburger Straße/Goethestraße unter Denkmalschutz zu stellen.

Sie beraten über die Herrichtung eines Warteraums für den Bürgerservice im Bezirksrathaus sowie über Umgestaltung des Innenhofs dort und über eine Erneuerung der Nebenanlagen eines Abschnitts der August-Thyssen-Straße.

Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Handicaps i

Weitere Beratungspunkte sind unter anderem das Wasserversorgungskonzept der Stadt, das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Handicaps im nächsten Schuljahr sowie die Vergabe von Beihilfen und Zuschüssen für kulturelle Zwecke.

Außerdem geht es um den Stand der Kommunalinvestitionen nach dem Förderpaket für arme Städte, um die Anmeldezahlen an den Schulen und um Beihilfen für kulturelle Zwecken. Schließlich geht es um die Änderung des Kinderbildungsgesetzes des Landes, um das Netzwerk Frühe Hilfen für junge Mütter und um das Förderprogramm für Flüchtlinge. Zuhörer sind willkommen.

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