A 59 Duisburg

Meidericher Organisationen pochen weiter auf Tunnel für A 59

Mitglieder des Meidericher Bürgervereins, von Haus & Grund Meiderich, Meidericher City-Management, Aksus und ADFC setzten auf eine Tunnellösung beim geplanten Ausbau der A59 im Duisburger Norden.

Mitglieder des Meidericher Bürgervereins, von Haus & Grund Meiderich, Meidericher City-Management, Aksus und ADFC setzten auf eine Tunnellösung beim geplanten Ausbau der A59 im Duisburger Norden.

Foto: Bürgerverein Meiderich

Duisburg-Meiderich.  Wenn die A 59 ausgebaut wird, kommt nach Meinung bedeutender Meidericher Organisationen nur ein Tunnel in Frage. 5000 Bürger unterstreichen das.

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Die Bemühungen des Meidericher Bürgervereins gemeinsam mit Haus Grund Meiderich, Meidericher City-Management, Aksus und ADFC um eine Tunnellösung beim geplanten Ausbau der A 59 im Duisburger Norden gehen in die nächste Runde. Bei einem Treffen von Vertretern der genannten Vereine mit der Duisburger Stadtspitze wurden noch einmal die gemeinsamen Ziele bestätigt und die weitere Vorgehensweise abgestimmt.

Für die Stadt Duisburg nahmen an diesem Gespräch Stadtdirektor Martin Murrack, Dezernent Martin Linne und der zuständige Amtsleiter Hendrik Trappmann teil. „Unser OB war leider verhindert“, bedauert Peter Dahmen, Vorsitzender des Bürgervereins. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass trotz großer Hürden die Tunnellösung die einzig zeitgemäße und sinnvolle Ausbauvariante ist. Martin Murrack: „Die Stadt ist davon überzeugt, dass nicht alleine die technischen und wirtschaftlichen Belange die Entscheidungsgrundlage bilden dürfen.“

Unterschriften sollen dem Ministerium überreicht werden

Trotz anderslautender Variantenentscheidung und Weiterleitung der Hochtrasse als Vorzugsvariante durch das Landesverkehrsministerium an den Bundesverkehrsminister will man sich weiter für die Tunnellösung stark machen. „Berlin soll wissen, dass weder die Stadt Duisburg noch die betroffene Bevölkerung mit einer Vorentscheidung in die falsche Richtung einverstanden sind“, führt der Vereinschef aus.

Gemeinsam mit den Duisburger Bundestagsabgeordneten soll der Bundesverkehrsminister noch einmal sensibilisiert werden. Die fast 5000 gesammelten Unterschriften für den Tunnel sollen übergeben und der Minister zu einem Ortstermin in Duisburg-Meiderich eingeladen werden. (Red)

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