Meiderich

Heißes Musikfestival

Parkkultur Festival am Meidericher Parkhaus: Im Bild der Gitarrist der Dinslakener Band „Bool“. Foto: Lars Fröhlich/WAZ FotoPool

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Sonne und Rock n‘ Roll. Gibt es eigentlich etwas Besseres? Wem auf diese Frage keine Antwort einfällt, der war am Wochenende gut beraten, im Meidericher Stadtpark vorbeizuschauen. Genauer gesagt im Parkhaus und auf dem Außengelände des Eventschuppens an der Bürgermeister-Pütz-Straße.

Das Park-Kult-Tour Festival lockte nämlich mit zahlreichen Bands, die trotz der Hitze auf der großen Bühne Gas gaben und das Publikum entzückten. Bei der 27. Auflage des Festivals war es wieder einmal die Vielzahl und Vielfalt der Bands, die besonders überzeugten. Junge Newcomer-Bands, wie die Duisburger Combo „Johray On The Fence“ spielten ebenso auf der großen Bühne wie die etablierten Musiker „Monsters of Liedermaching“.

Da es nicht nur auf dem Gelände des Parkhaus einiges zu sehen und zu hören gab, sondern auch im Stadtpark ein Trödelmarkt zum Bummeln in der Sonne einlud, nutzten viele Besucher – die, wie anhand der Nummernschilder zu erkennen war, auch von weiter her kamen – die Gelegenheit und verbrachten den ganzen Tag in Meiderich. So wurde vor dem Abtanzen vor der Bühne durch den Park geschlendert, doch Vorsicht war geboten: Die Sonne hatte ganz schön Kraft, wie auch die Zuschauer vor der Bühne des Parkhaus erfahren mussten. Denn auf den Platz hinter dem Parkhaus gab es kaum Schatten und so schützten sich die meisten Rockfans mit Schirmmützen oder cremten sich ein.

Die Musiker auf der Bühne standen zwar nicht direkt im Sonnenlicht, doch sie kamen natürlich ihrerseits ordentlich ins Schwitzen. So auch die Rockband „Bool“: Der Schlagzeuger legte ordentlich los und war wahrscheinlich schon nach ein paar Minuten wie geduscht, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr als seine Bandkollegen – der Spielfreude tat das jedoch keinen Abbruch. Das Publikum war ebenfalls zufrieden. Was gibt es auch schon zu meckern, wenn einem den ganzen Tag Musik vom Feinsten geboten wird? Insgesamt sorgten nämlich sechs Bands für Stimmung, bevor dann am Abend die „Monsters of Liedermaching“ auf der Bühne für den letzten Paukenschlag sorgten. Mit dabei die Youngstars der Band „Kissin‘ Dynamite“. Sie zeigten mit ihrem Hard- und Riffrock, warum sie derzeit als eine der heißesten Newcomer auf dem Weg nach ganz oben gehandelt werden. Irgendwo zwischen AC/DC, Whitesnake und der Mötley Crue ist der Sound der jungen Männer – erst vor kurzem ist auch der Jüngste der Truppe 18 geworden – einzuordnen und, obwohl sie das Rad nicht neu erfinden, haben sie doch ihren eigenen Sound.

Etwas weniger hart gaben sich dann die Headliner. Die sechs „Monster“ zeigten, dass man den Bandnamen beinahe wörtlich nehmen kann. In guter alter Liedermachermanier saßen die sechs auf Stühlen und musizierten mit ihren Gitarren und entzückten mit schicken Harmonien und cleveren Texten.

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