Kulinarisches

Einmal in der Woche gibt es syrische Spezialitäten

Das Team für das Restaurant „Sham“: (v.li.) Koch-Azubi Yamen Kadour, Chefin Nicole Heil und Dalil Bozo.

Das Team für das Restaurant „Sham“: (v.li.) Koch-Azubi Yamen Kadour, Chefin Nicole Heil und Dalil Bozo.

Foto: Jörg Schimmel

Neumühl.   Das „Café Offener Treff mit Herz“ in Neumühl wird ab sofort freitags zum syrischen Restaurant „Sham“.

Hinter dem Namen „Café Offener Treff mit Herz“ verbirgt sich im Schatten der Neumühler Herz-Jesu-Kirche eigentlich viel mehr. Das Café ist nämlich auch ein Restaurant, das sich im Stadtteil und darüber hinaus seit seiner Eröffnung 2014 großer Beliebtheit erfreut.

Die Essen, die Küchenchefin Nicole Heil ihren Gästen serviert, sind lecker, reichhaltig und werden zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis angeboten.

Küchenchefin Nicole Heil kredenzte „Tabule“

Um dem Lokal eine weitere attraktive Note zu geben, wird die Einrichtung, die unter dem Dach des karitativen „Projekt Lebenswert“ betrieben wird, ab jetzt an jedem Freitagabend zum Restaurant „Cham“ – was aus dem arabischen übersetzt soviel wie „Schein“ oder „Strahlendes Licht“ bedeutet. Strahlen sollen hier künftig auch weiterhin die Gaumen des Besucher, denn im „Cham“ wird á la carte syrische Küche kredenzt.

Den Anfang machten Nicole Heil, der syrische Koch-Azubi Yamen Kadour und ihr syrischer Helfer Dalil Bozo am vergangenen Freitag. Da bekamen die Gäste als Vorspeise „Tabule“ serviert, eine syrisches Gericht mit Bulgur, Petersilie und Kräutern.

Auszubildender will eigenes Restaurant eröffnen

Claudia und Michael Krüger, die an diesem Abend die Gäste bedienten, hatten also einiges zu erklären, was sich nach der Verkostung der syrischen Spezialität dann von selbst erklärte. Die Gäste waren begeistert.

Genau so, wie Pater Tobias, Gründer des Projekt Lebenswert und Chef der Küchencrew: „Der Yamen Kadour möchte ja irgendwann sein eigenes syrisches Restaurant eröffnen, wenn er mit seiner Ausbildung fertig ist“, sagte der Pater am Montag im Gespräch mit der Redaktion, „und das ,Sham’ gibt ihm jetzt die Mlöglichkeit, sich während seiner Ausbildung mal so richtig intensiv einzuarbeiten.“

Damaskus als „leuchtende Stadt“

Yamen Kadour, sagte der Pater weiter, „kommt aus Damaskus. Und Damaskus wird von seinen Bewohnern auch ,Cham’ genannt: Die leuchtende, die glänzende Stadt.“

Gelegenheit, sich im Glanz syrischer Küche zu sonnen, gibt es künftig immer freitags von 18 bis 22 Uhr. Komplette syrische Büfetts gibt es in Neumühl an ausgewählten Samstagen, zum ersten Mal am Samstag, 27. Mai, ab 18 Uhr.

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