Kunst am Bau

Duisburger Schüler schaffen ein 100-Quadratmeter-Kunstwerk

Die bemalte Brückenmauer an der Duisburger Straße. Die Grillo-Brücke ist das Tor nach Marxloh.

Die bemalte Brückenmauer an der Duisburger Straße. Die Grillo-Brücke ist das Tor nach Marxloh.

Foto: Gregor Herberhold

Duisburg-Marxloh.   Jugendliche der Herbert-Grillo-Gesamtschule in Duisburg-Marxloh haben mit ihrem Kunstlehrer eine Brückenmauer bemalt. 2019 folgt die andere Seite.

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Mit einem rund 100 Quadratmeter großen Gemälde haben sich 13 Jugendliche der Herbert-Grillo-Gesamtschule ein eigenes Denkmal gesetzt. Die 14- bis 16-Jährigen sind es, die das riesige Kunstwerk auf die Mauer der Grillo-Brücke über die Duisburger Straße geschaffen haben. Nächstes Jahr werden die Jungen und Mädchen nochmals aktiv: Dann wird auch die Wand auf der anderen Straßenseite bemalt.

Auf der Grillo-Seite sind Szenen aus der Produktionsgeschichte des Unternehmens zu sehen, auf der anderen Straßenseite wollen die Jugendlichen mit ihrem Kunstlehrer Alfred Dade Alltagsszenen aus dem Stadtteil verwirklichen. Genaueres verraten sie noch nicht: „Wir wollen überraschen“, sagt der Kunsterzieher.

Der Blick auf das Kunstwerk lohnt sich von der anderen Straßenseite

Am Montag haben die Jugendlichen mit Vertretern ihrer Schule (darunter Leiter Thomas Zander) ihr bereits vor den Sommerferien gezaubertes Werk (wir berichteten) offiziell an Grillo übergeben. Gabriela Grillo, Vorsitzende der Grillo Handelsgesellschaft, war selbst anwesend. Sie ist begeistert von dem Kunstwerk, das das Tor zu Marxloh nun wesentlich aufwertet. Als das Gerüst unmittelbar vor den Sommerferien abgebaut wurde und die Vorbeifahrenden und Passanten das Werk entdeckten, rieb sich mancher verwundert die Augen.

Auf der Straße bremste gar mancher Autofahrer kräftig ab, um sich einen Blick zu gönnen. „Hoffentlich passiert kein Unfall“, sagte Gabriela Grillo damals im Gespräch mit unserer Zeitung etwas nervös.

Inzwischen haben sich die Menschen an den Anblick gewöhnt, Bremsmanöver gibt es deshalb nicht mehr. Und doch schauen viele Bürger zweimal hin. Wegen der Größe des Kunstwerks macht es Sinn, auch mal von der gegenüberliegenden Seite zu gucken – dann kann man es in Gänze prima betrachten.

Kleines Geschenk als Dankeschön gab’s von Grillo

Um auf den Beton Farbe aufbringen zu können, musste die ganze Fläche zunächst gesäubert und grundiert werden. Die eigentliche Arbeit dauerte am Ende nur acht Tage. Die Schüler waren und sind begeistert. Wegen der guten Zusammenarbeit, des Zusammenhalts aller Künstler, der Möglichkeit, ihrer Kreativität freien Lauf lassen zu dürfen, weil man neue Maltechniken ausprobieren konnte – wie mehrere junge Damen und Herren erzählten, darunter Yusuf, Alim. Mert und Racha.

Für alle Schüler gab es am Ende ein kleines Geschenk als Dankeschön von Grillo.

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