Umwelt

Duisburg: Schüler engagieren sich für eine saubere Umwelt

17 Säcke mit Müll sammelten Schüler und Schülerinnen der Realschule Fahrn. Wer die Müllmenge richtig geschätzt hatte, bekam einen Pokal.

17 Säcke mit Müll sammelten Schüler und Schülerinnen der Realschule Fahrn. Wer die Müllmenge richtig geschätzt hatte, bekam einen Pokal.

Foto: STEFAN AREND

Duisburg-Fahrn.  300 Jugendliche der Realschule Fahrn haben beim Projekt „Saubere Umwelt“ tagelang Müll gesammelt. Das Gelernte sollen sie auch zu Hause anwenden.

Muriel Knoppers hat das Schulprojekt „Saubere Umwelt“ ins Leben gerufen. Damit will die Lehrerin der Realschule Fahrn das Umweltbewusstsein der Schüler stärken und sie dazu anregen, Müll zu vermeiden – an der Schule genauso wie zuhause.

Zunächst sollten die Jugendlichen bewusst wahrnehmen, wieviel Müll tagtäglich an der Schule anfällt. Drei Tage lang sammelten rund 300 Realschüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs deshalb all den Müll, der in den Klassenräumen und auf dem Schulhof zusammenkommt. Das Ergebnis der Sammelaktion: insgesamt 17 Müllsäcke, die bis oben hin mit Papier und Essensresten gefüllt waren. „Anders als auf dem Papier kann man sich eine Müllmenge, die man vor Augen hat, besser vorstellen“, erklärt Lehrer Jens Büchel, der zusammen mit seinem Kollegen Phillip Weißgerber das Projekt betreut hat.

Der Schulalltag soll umweltfreundlicher werden

Im nächsten Schritt hieß es für die jungen Teilnehmer dann, eigene Ideen zur Müllvermeidung zu entwickeln; und sie machten sich Gedanken, wie der Alltag an der Schule umweltfreundlicher gestaltet werden kann. „Eine Idee ist zum Beispiel, dass unser Essenswagen nur noch mit Papier arbeitet und auf Plastik verzichtet“, erzählt Büchel. Manche Schüler wünschen sich sogar, dass in der Realschule komplett auf Verpackungen verzichtet wird.

Schon jetzt hat die Müll-Aktion einen positiven Effekt gezeigt. „Früher hat man manchmal auch Müll auf den Boden geschmissen. Aber jetzt ist klar geworden, dass wir drauf achten müssen. Ich habe gelernt, dass es so viel schöner ist“, sagt die 13-jährige Justine Nielad.

Gelerntes auch zu Hause umsetzen

Wie erfolgreich genau das Projekt ist, muss sich erst noch zeigen. Denn achten die Teilnehmer ab sofort darauf, den Müll nicht nur an der Realschule, sondern auch Zuhause zu vermeiden, ist das Ziel erreicht.

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