Politik

Duisburg-Hamborn: Neubauten und Schulcontainer im Fokus

Auch an der „Schule am Park“ in Röttgersbach stehen Container zur Verfügung. Die CDU hält den Unterricht nicht für eine Dauerlösung und will sich für eine Änderung einsetzen.

Auch an der „Schule am Park“ in Röttgersbach stehen Container zur Verfügung. Die CDU hält den Unterricht nicht für eine Dauerlösung und will sich für eine Änderung einsetzen.

Foto: Jörg Schimmel

Hamborn.   Für Hamborn hoffen die Kommunalpolitiker auf den Fortschritt einiger Bauprojekte und eine schnelle Lösung bei steigenden Schülerzahlen.

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Mit vielen Ideen und einer prall gefüllten To-Do-Liste starten die Hamborner Kommunalpolitiker ins neue Jahr. Zu einem Großteil handelt es sich um Themen wie Straßensanierungen und Sicherheit, die auch schon in der Vergangenheit bewegten. Die Redaktion hat mit Vertretern der Parteien über bedeutende Themen für 2019 gesprochen.

Interessante Bauvorhaben

Bezirksbürgermeister Uwe Heider (SPD) hofft, dass in diesem Jahr einige Bauprojekte erfolgreich weiter fortgesetzt beziehungsweise abgeschlossen werden. So etwa der Neubau an der Kaiser-Friedrich-Straße, wo bald Senioren residieren sollen. Außerdem nennt er das Bauvorhaben am Hettkampsweg in Röttgersbach. Dort entstehen auch neue Wohnhäuser. „Bisher sind die Bauvorhaben bemerkenswert schnell voran gegangen und ich hoffe, dass sich das weiter fortsetzt“, sagt er. Umgebaut wird auch an der Warbruckstraße. Die dortige Sportanlage soll verbessert und saniert werden. „Außerdem kommen neue Umkleidekabinen hinzu. Ein wichtiges Projekt“, findet er.

Weiteres Thema für den Bürgermeister: Straßensanierungen. „Das ist sicherlich ein Thema, das uns im Bezirk Hamborn schon seit vielen Jahren beschäftigt und auch weiter beschäftigen wird. Auch in diesem Jahr liegt der Fokus klar auf der Verbesserung der Straßen“, sagt er.

Ebenso verhalte es sich mit den Dauerbrennern Sicherheit und Sauberkeit. „Es gibt Ecken im Bezirk, die dreckiger sind als andere. Wir müssen versuchen, noch stärker an die Anwohner zu appellieren, damit jeder seinen Teil dazu beiträgt, dass Hamborn sauber bleibt“, sagt er.

Der Punkt Sicherheit gehöre auch wieder zu den großen Themen des Jahres. Ist Hamborn unsicherer geworden? „Wir sprechen da sicherlich von einem subjektiven Gefühl der Bürger. Mancherorts ist das aber nicht ganz unberechtigt.“

Das Erscheinungsbild des Bezirks trage viel dazu bei: „Man muss beispielsweise verhindern, dass noch mehr Wettbüros aufmachen“, ist Uwe Heider überzeugt. Besonders im Bereich von Schulen müsse das strikt verhindert werden.

Schulcontainer keine Dauerlösung

Etwas andere Schwerpunkte sieht Silke Wormuth, Fraktionsvorsitzende der CDU in Hamborn. „Themen,, die uns auch in diesem Jahr beschäftigen werden sind die Rhein-Ruhr-Halle und das Stadtbad. Für das Bad finden wir seit 20 Jahren keinen Nutzer, da müssen wir uns überlegen, wie es dort weiteregehen soll“, sagt sie.

Ganz oben auf der To-Do-Liste stehe auch der Hamborner Nachwuchs. „An zu vielen Schulen ist die Situation schwierig, weil es nicht genug Platz für die vielen neuen Schüler gibt“, sagt sie. Container seien keine Dauerlösung. „Unterricht in Containern war eine Notlösung, aber wir müssen schauen, dass wir davon wieder wegkommen“, sagt sie.

Wie das allerdings gehen soll, ist nicht ganz klar. Wormuth weiß allerdings, dass man nicht ewig Zeit hat, eine Lösung zu finden. „Wir können davon ausgehen, dass auch in den kommenden Schuljahren wieder verhältnismäßig viele Kinder eingeschult werden. Die Schülerzahlen werden weiter rasant ansteigen“, ist sich Silke Wormuth sicher.

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