100. Geburtstag

Die Duisburgerin Elisabeth Bauer feiert den 100. Geburtstag

Elisabeth Bauer ist am Mittwoch, 7. August 2019, 100 Jahre alt geworden.

Elisabeth Bauer ist am Mittwoch, 7. August 2019, 100 Jahre alt geworden.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Alt-Hamborn/Beeck/Beeckerwerth.  Die Beeckerwertherin Elisabeth Bauer hat am Mittwoch ihren 100. Geburtstag gefeiert. Damit ist sie die 58. Duisburgerin im Club der 100-Jährigen.

Elisabeth Bauer kann sich jetzt zum Club der Hundertjährigen zählen. Seit gestern ist die als Elisabeth Kremer geborene Beeckerwertherin die 58. in Duisburg, die in diesem Jahr das stattliche Alter von 100 Jahren erreicht hat.

Ihren Ehrentag verbrachte das Geburtstagskind mit Familie und Freunden im Altersheim Morian-Stift in Hamborn, in dem sie seit gut einem Jahr lebt. Morgens kamen ihre beiden Söhne zu Besuch und stießen zusammen mit einigen Zimmernachbarn der Jubilarin auf den Geburtstag an. Später gab es dann noch ein gemeinsames Kaffeetrinken – unter anderem mit ihren zwei Enkeln und zwei Urenkeln.

Bezirksbürgermeister Marcus Jungbauer gratuliert im Namen der Stadt

Auch hoher Besuch von der Stadt Duisburg traf ein: Der Hamborner Bezirksbürgermeister Marcus Jungbauer überreichte ein Geldgeschenk und Glückwunschkarten von Oberbürgermeister Sören Link und Ministerpräsident Armin Laschet. „Gut sehen Sie aus“, grüßte Jungbauer launig. „Mir geht es ja auch noch gut“, lautete Elisabeth Bauers schlagfertige Antwort.

Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist sie in Beeckerwerth, wo sie auch den größten Teil ihren Lebens verbrachte. Sie arbeitete und leitete verschiedene Lebensmittelgeschäfte im Duisburg.

Der Tipp zum Altwerden: Oft an die frische Luft

Alles in allem sei sie zufrieden. Tipps fürs Altwerden? Sie habe wohl einfach nur Glück gehabt und ihre beiden Jungen würden sie ja auch sehr fürsorglich pflegen, sagt sie schmunzelnd. Dann hat sie doch eine Ahnung: „Frische Luft tut gut.“ In ihrer Jugend sei sie immer viel draußen gewesen und mit dem Fahrrad oft am Rhein entlang gefahren.

Man merkt der quirligen Dame nicht an, dass sie bereits vor einem ganzen Jahrhundert geboren wurde. Bis Februar vergangenen Jahres lebte sie sogar noch alleine in Beeck.

Sie genießt die Gesellschaft im Morian-Stift und unterhält oft alle Mitbewohner: „Ich wüsste gar nicht, was wäre, wenn die nicht da wären.“

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