Klavier-Festival Ruhr

Die Bärenklasse aus Duisburg-Marxloh tanzt zu Bartók-Walzer

Vor elf Jahren begann man mit 45 Schülern: Mittlerweile kann das Klavier-Festival Ruhr über 650 Schülerinnen und Schüler der vier Marxloher Schulen in sein „Education“-Programm einbinden.

Vor elf Jahren begann man mit 45 Schülern: Mittlerweile kann das Klavier-Festival Ruhr über 650 Schülerinnen und Schüler der vier Marxloher Schulen in sein „Education“-Programm einbinden.

Foto: Ursula Kaufmann / Klavier-Festival Ruhr

Duisburg-Marxloh.  Mit 45 Kindern aus Marxloh hat das Education-Programm des Klavier-Festivals Ruhr begonnen. Jetzt nehmen 650 Schüler aus vier Einrichtungen teil.

Vor elf Jahren hat man mit 45 Schülern begonnen, mittlerweile kann das Klavier-Festival Ruhr über 650 Schülerinnen und Schüler der vier Marxloher Schulen in sein „Education“-Programm einbinden. Bei den zwei traditionellen Präsentationen der Ergebnisse im Landschaftspark Nord wird es da schon eng, so dass einige Kinder bereits Ende Mai in zwei Veranstaltungen in der Marxloher Clauberg-Halle ihre Projekte vorgestellt haben und dass es am 28. Juni im Wilhelm-Lehmbruck-Museum eine weitere Aufführungsmöglichkeit geben wird.

Die erste offizielle Präsentation vor vollem Haus

An der ersten offiziellen Präsentation in der voll besetzten Gebläsehalle des Landschaftsparks Nord waren die Jahrgangsstufen 1 bis 5 des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums, der Herbert-Grillo-Gesamtschule sowie der Grundschulen an der Sandstraße und der Henriettenstraße beteiligt, teilweise in schulübergreifenden Kooperationen.

Auf dem Programm standen dieses Mal Tanzdarbietungen und musikalische Kreationen zu kurzen Klavierstücken von Béla Bartók, Ludwig van Beethoven, George Benjamin. György Ligeti und Igor Strawinsky – wederum unter dem vollen Einsatz der Schulleiter, Lehrer, Coaches sowie der beiden Pianisten Fabian Müller und Lorenzo Soulès.

Die Ergebnisse ergaben ein buntes Bild kleiner, getanzter Fantasiegeschichten und musikalischer Experimente. Im Mittelpunkt standen dabei Bewegung und Klangerzeugung in gemeinsamer Teamarbeit, die das Gemeinschaftsgefühl stärken sollen. Die Bärenklasse der Grundschule an der Sandstraße ließ sich von einem Walzer Béla Bartóks zu einem Sketch um „Tom und Jerry“ inspirieren, die Affenklasse entfachte einen Maskenball, die Elefantenklasse entfaltete rein instrumental ein süditalienisches Szenario.

Es folgen auch Angebote für ältere Schüler

Die Jahrgangsstufe 5 der Herbert-Grillo-Gesamtschule verbrachte zu drei kurzen Stücken von Igor Strawinsky „Einen Tag im Park“, die Grundschule an der Sandstraße entwickelte zusammen mit Kindern des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums eine Bettlerszene mit zwei alternativen Schlüssen und die „Tigerklasse“ der Sandstraße beendete das Programm mit einem Walzer von Ligeti zum Thema „Die Feldarbeiter und die Mäuse“. Die Education-Präsentation II am 1. Juli berücksichtigt auch ältere Schüler. Zuvor wird die „Mäuseklasse“ der Grundschule Sandstraße ihre Ergebnisse im Lehmbruck-Museum zeigen (28.6.).

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