Trauer

Der Duisburger Heimatfreund Horst Niewrzol ist verstorben

Horst Niewrzol wie ihn Freunde in Erinnerung behalten: Immer freundlich.

Horst Niewrzol wie ihn Freunde in Erinnerung behalten: Immer freundlich.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Duisburg-Obermarxloh.  Horst Niewrzol ist verstorben. Der ehemalige Steinmetz und begeisterte Radrennfahrer aus Duisburg erlag jetzt seiner schweren Krankheit.

Horst Niewrzol ist tot. Der Obermarxloher starb vor wenigen Tagen nach schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren. Die Beisetzung erfolgt am kommenden Mittwoch im engsten Familienkreis.

Horst Niewrzol war in Hamborn allseits bekannt. Als Radrennfahrer, als Heimatfreund, als Kämpfer gegen das Outlet-Center und als Mitstreiter für den Erhalt der Zinkhüttensiedlung, die seit Jahrzehnten sein Zuhause war.

Horst Niewrzol war ein fröhlicher Mensch

Horst Niewrzol war ein fröhlicher Mensch, der sich im Stadtteil engagiert hat und Interessierten die Heimatgeschichte nahe brachte. Er hat zahlreiche Führungen in seinem Sprengel angeboten und konnte sie durch wunderbare Dönekes anreichern. Zudem hat er einen großen Schatz an Fotos und Dokumenten aus alten Zeiten gehütet. Seine Schatztruhe öffnete er gerne für die Führungen und Vorträge, aber auch für Berichte in dieser Zeitung.

Er war Mitglied im Heimatverein Hamborn, der um ihn trauert. Club-Vorsitzender Jörg Weißmann hat von ihm viele Unterlagen fürs Archiv des Vereins bekommen. Weißmann: „Der Heimatverein wird sein Andenken immer in Ehren halten“.

Die traurige Nachricht steht auch im Internet

Der Obermarxloher war ständig mit dem Rad und einer Kamera unterwegs. Wann immer ihm ein Motiv gefiel, zückte er den Apparat und drückte auf den Auslöser. So entstand etwa eine Ansichtskarte von der Zinkhüttensiedlung, die er mit „Herzlichen Grüßen“ an Freunde und Bekannte verschickte.

Er war gelernter Steinmetz, hatte aber später bei Thyssen gearbeitet. Über seinen geliebten Radsport und die Heimat berichtete er über lange Zeit auch auf seiner eigenen Homepage. Dort bezeichnete er sich selbst als Ortschronist. Der letzte Eintrag allerdings stammt von seinem Sohn, der die traurige Nachricht vom Tod des Vaters überbringt.

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