Bildung

Gymnasiasten blicken in die eigene Zukunft

Schüler informieren sich über Studienmöglichkeiten beim Hochschulmarkt am Max-Planck-Gymnasium

Foto: Lars Fröhlich

Schüler informieren sich über Studienmöglichkeiten beim Hochschulmarkt am Max-Planck-Gymnasium Foto: Lars Fröhlich

Meiderich.   Das Max-Planck-Gymnasium bringt seine Schüler in Kontakt mit Hochschulen und Menschen aus der beruflichen Praxis.

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Es war schon immer so und wird wohl auch so bleiben – die Jugendzeit mit ihren Chancen zu schätzen, lernt der Mensch oft erst, wenn er eben nicht mehr jung ist und seinen Träumen keine Flügel mehr wachsen.

Damit den beruflichen Träumen ihrer Oberstufenschüler Flügel wachsen können, veranstalten die Verantwortlichen des Max-Planck-Gymnasiums einmal jährlich einen Hochschulmarkt und einen Praktikerabend. Am Dienstagmorgen stellen sich in den Räumen der Schule an der Hollenbergstraße elf Hochschulen den Schülerinnen und Schülern vor.

Universitäten aus der Region stark nachgefragt

Neben der Universität Duisburg-Essen, die beim „Heimspiel“ in Meiderich großes Interesse auf sich zog, sind unter anderem die Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, sowie Fach- und Fernhochschulen mit Infoständen und Hochschul-Experten vertreten.

Begeistert sprechen die Lehrerinnen Britta Schmidtmann und Annabel Krome auch vom Besuch gleich dreier niederländischer Hochschulen. Neben der Universität Maastricht und der in Utrecht beheimateten Wirtschaftshochschule Nyenrode, stellt sich auch die Fontys Universität Venlo in Meiderich mit einem gut besuchten Infostand vor.

Blick über den Meidericher Tellerrand

Für viele Meidericher Jugendliche gleiche der Tag einem Blick über den Tellerrand. „Viele Schülerinnen und Schüler wissen gar nicht, wie nah die niederländischen Unis uns eigentlich sind“, sagt Annabel Krome, die neben dem Unterrichten von Englisch und Sozialwissenschaft auch noch als Studien- und Berufswahl-Coach ihre Schüler fördert.

Ebenso wie ihre Kollegin Britta Schmidtmann, die am Dienstagmittag mit dem Gast aus der Redaktion eine erfreuliche Zwischenbilanz der Veranstaltung zieht: „Die Stände der Universitäten Düsseldorf und Duisburg waren bislang sehr gut besucht, ebenso wie Münster“, sagte Schmidtmann, „aber das Feedback der Aussteller ist durchgehend gut, die Neugier unserer Schülerinnen und Schüler wird überall gelobt.“

Wie bestellt, um den von den Lehrerinnen beschriebenen Eindruck zu bestätigen, kommt lachend der blonde Studienberater aus Venlo auf die Lehrerinnen zu: „Respekt, Respekt. Die stellen viele und gute Fragen, eure Schüler!“

Mehr Mädchen als Jungs machen in Meiderich Abitur

Im Vorfeld zur Veranstaltung hatten Krome, Schmidtmann und Kollegeneine Liste mit potenziellen Berufswünschen der Schülerinnen und Schüler erstellt: „Medizin, Polizeidienst, Informatik und auch Design waren hier ziemlich weit vorne“, sagt Britta Schmidtmann und ihre Kollegin nickt. „Auffällig ist, dass gerade viele muslimische Schülerinnen sich sehr für den Studiengang Design interessieren.“

Die Mädchen – sie spielen auch am Meidericher Gymnasium eine immer wichtiger werdende Rolle. Vorsichtig geschätzt, sagt Britta Schmidtmann, „liegt die Anzahl unserer Abiturienten bei sechzig Prozent Mädchen und vierzig Prozent Jungs.“

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