Grillo-Preisverleihung

Ausgezeichnete PC-Experten und große Stimmen

Gabriela Grillo lässt sich von den Schülern der Schulfirma ihre Tätigkeitsfelder erklären. Im Hintergrund Schulleiter Thomas Zander (Schal) und Sebastian Dick-Tecklenburg (Weste).

Gabriela Grillo lässt sich von den Schülern der Schulfirma ihre Tätigkeitsfelder erklären. Im Hintergrund Schulleiter Thomas Zander (Schal) und Sebastian Dick-Tecklenburg (Weste).

Foto: Lars Heidrich

Marxloh.   Gabriela Grillo zeichnet Gesamtschul-Schülerfirma mit dem Herbert Grillo-Preis aus. Aylan und Dilan beeindrucken beim Festakt mit Gesang.

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Mit dem Herbert Grillo-Preis werden an der Marxloher Herbert-Grillo-Gesamtschule alljährlich Schülerinnen, Schüler und Lehrer ausgezeichnet, die sich durch Ideenreichtum oder besonderes Engagement um die Schule, ihre Gegenwart und Zukunft, verdient gemacht haben.

Unternehmerin und Mäzenin Gabriela Grillo hat den Förderpreis, der den Namen ihres 1983 verstorbenen Vaters trägt, am Montag an die Schülerfirma „TecNow“ der Marxloher Gesamtschule übergeben.

Technik fasziniert die Mäzenin

Die Schülerfirma (wir berichteten) ist aus einer Wahlpflicht-AG der Schule hervor gegangen. Die Schüler installieren und reparieren Computer an ihrer Schule, halten die Programme auf dem neuesten Stand. Im Zuge der Entwicklung der Schule zur Marxloher Stadtteil-Schule soll das Engagement der jungen IT-Experten von „TecNow“ in den kommenden Jahren auch über die Schule hinaus reichen.

Gabriela Grillo war bei der Preisverleihung in der Aula der Schule beeindruckt. Von dem Mut der Lehrer und der jungen Leute, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen.

Richtig begeistert war die Unternehmerin und ehemalige Weltklasse-Reiterin allerdings vom Unternehmens-Gegenstand, der modernen Computer-Technologie: „Mir geht es mit den Computern so, wie vielen anderen Menschen auch: Technik fasziniert mich, ich verstehen sie aber nicht immer. Gut, dass es junge Leute wie euch gibt.“

Genialer Kaufmann, der aber den Videorekorder nicht verstand

Technik nicht zu verstehen, müsse auch kein Makel sein: „Mein Vater Herbert Grillo war ein genialer Kaufmann. Den Videorekorder hat er aber nicht verstanden.“

So sei es ein Privileg der Jugend, mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten: „Moderne Technik bietet auch die Chance, dass ältere Menschen von jungen lernen.“ Dafür seien die ausgezeichneten Schüler ein gutes Beispiel.

Omnipräsenter Lehrer Helge Bsdurrek

Ein Beispiel dafür, dass Schulleiter Thomas Zander und sein Kollegium nicht nur auf die jungen IT’ler stolz sein können, gab das Rahmenprogramm.

Toll, die Tanzgruppe von Lehrerin Izabela Delalić. Wirklich schön, wie vier Schülerinnen zur Gitarren-Begleitung von Lehrer Helge Bsdurrek den Song „Call me maybe“ sangen. Überhaupt, dieser Bsdurrek: Er war omnipräsent – auf der Bühne und am Mischpult. Respekt.

Atemberaubende Gesangseinlagen

Außergewöhnlich – ja – atemberaubend waren allerdings die Auftritte der Neuntklässlerinnen Dilan und Aylan.

Ihre Interpretationen aktueller Chart-Hits waren stimmlich derart überragend, dass sie regelrecht über Marxloh hinaus strahlten. Der Applaus, den Dilan und Aylan ernteten, wird sicherlich nicht der letzte sein, den diese beiden Mädchen zu hören kriegen.

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