Wettbewerb

„Wir l(i)eben Duisburg“: Ausgezeichnete Stadt-Ansichten

Fatih Sarikamis, Siegfried Bakiera, Mustafa Özdas, die Preisträger Manfred Bellingrodt, Alex Vollmer und Andre Koscielny,  Bezirksbürgermeister Uwe Heider und Jörg Weißmann, Vorsitzender des Heimatvereins Hamborn

Fatih Sarikamis, Siegfried Bakiera, Mustafa Özdas, die Preisträger Manfred Bellingrodt, Alex Vollmer und Andre Koscielny, Bezirksbürgermeister Uwe Heider und Jörg Weißmann, Vorsitzender des Heimatvereins Hamborn

Foto: Lars Fröhlich

Hamborn.   Aus dem Wettbewerb „Wir l(i)eben Duisburg“ entstand eine Ausstellung beeindruckender Heimatfotos. Bildungs- und Heimatverein begeistert.

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Duisburgs schönste Ecken, auf Fotos gebannt, hat der Rheinische Dialog- und Bildungsverein gesucht. Eine Jury bestehend aus Mitgliedern des Trägervereins der Kant Oberschule und dem Heimatverein Hamborn hat die 15 schönsten Fotografien aus 80 Einsendungen ausgesucht. Diese wurden am Donnerstag bei der Ausstellungsöffnung in den Räumen der Oberschule an der Kantstraße vorgestellt.

Es sind Bilder aus allen Teilen der Stadt dabei. Recht häufig ist der Rhein Teil der Fotografien. So ist er zum Beispiel Hintergrund bei zwei Motiven, die Brücken (A40 und Homberg-Ruhrort) und deren Umgebung abbilden. Immer wieder spielt auch die Industrie eine große Rolle. Denn ohne Schornsteine im Hintergrund sind Panorama-Bilder von Duisburg fast nicht vorstellbar. Aber auch alte Industrie in Form des Landschaftsparks Nord ist abgebildet, genauso wie der Innenhafen und ein Teil der Landmarke Tiger & Turtle.

Heider über den Wert der Industrie

Bezirksbürgermeister Uwe Heider schlug bei der Eröffnung einen Bogen zur Wichtigkeit der Industrie. „Diese Bilder vermitteln auch ein Gefühl dafür, was auf uns zukommen könnte.“ Er bezog sich dabei auf die aktuelle Debatte um den Thyssen-Standort. Dann gäbe es womöglich noch weitere schön beleuchtete Hochöfen, aber keine Arbeitsplätze mehr. Er fand auch, dass Ausstellungen, wie diese, durchaus auch etwas für das Hamborner Rathaus wären, wofür er sich zukünftig einsetzen will.

Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Wir l(i)eben Duisburg“. „Wir möchten die Stadt den Menschen nahe bringen. Man hört immer wieder, dass es hier nicht so schön sei, dabei gibt es sehr schöne Ecken von Duisburg“, sagt Mustafa Özdas zum Hintergrund des Wettbewerbs.

Jörg Weißmann begeistert von der Resonanz

Auch Jörg Weißmann, Vorsitzender des Heimatvereins freute sich über die große Resonanz zu dem Foto-Aufruf in den sozialen Medien: „Mit so vielen und so schönen Bildern haben wir nicht gerechnet.“ Insgesamt habe das Projekt rund sechs Monate gedauert. Die fünfköpfige Jury hat lange überlegt, welcher Bilder sie aussuchen soll.

Die Gewinnerfotografen erhielten am Donnerstag als kleine Anerkennung für jedes ausgesuchte Bild einen Gutschein eines Fotogeschäfts. „Das war unsere erste Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Hamborn und ich hoffe, dass es in Zukunft noch mehrere davon gibt“, sagte Özdas.

Heimatverein steuerte zwei Bilder bei

Der Heimatverein war es auch, der noch zwei Bilder zu der Ausstellung beisteuerte. Neben den Fotos der Moderne sind nämlich auch zwei historische Motive vom Rathaus und vom Altmarkt dabei.

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