Schüler in Auschwitz

Anti-Rassismus AG der Gesamtschule Hamborn war in Auschwitz

Jugendliche aus Hamborn, die eine Studienreise nach Auschwitz unternommen haben.

Jugendliche aus Hamborn, die eine Studienreise nach Auschwitz unternommen haben.

Foto: Leibniz-Gesamtschule

Duisburg-Alt-Hamborn/Auschwitz.   27 Schüler der Leibniz-Gesamtschule in Duisburg-Hamborn haben eine Studienfahrt nach Auschwitz unternommen. Der Ort des Grauens erschütterte sie.

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Beeindruckt berichten die Mitglieder der Anti-Rassismus-AG der Leibniz-Gesamtschule von ihrer Studienfahrt nach Oświęcim (Auschwitz) in Polen. Ende März reisten sie an den Ort des Grauens, wo die Nazis weit mehr als eine Million Menschen ermordet hatten.

Fotos und persönlicheGegenstände der Häftlinge

An einem Freitag „machten wir (27 Schüler und Schülerinnen) uns in Begleitung von unseren Lehrern Ali Seckin und Döndü Pektas auf den Weg zur Gedenkstättenfahrt“, berichten die Jugendlichen. Die jungen Leute nahmen zunächst an einer historischen Stadtführung durch Oswiecim teil. Im Anschluss hatten sie die Möglichkeit, das jüdische Museum und die dazugehörige Synagoge zu besichtigen.

Am nächsten Tag haben die Hamborner das Stammlager (Auschwitz I) besucht, in dem sie mehr vom Leben der Häftlinge erfuhren. Durchs Betrachten von Fotos sowie persönlichen Gegenständen und Kleidern der Opfer „konnten wir uns besser in die Lage der unterdrückten, ausgegrenzten, misshandelten Menschen hineinversetzen“, sagen die Hamborner bewegt.

Besuch des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

Die nächste Tour führte ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, der Ort, wo der fürchterliche Massenmord stattfand. „Wir haben erschreckende Dinge gesehen, wie zum Beispiel rekonstruierte Gaskammern und übrig gebliebene Baracken“, berichten die Jugendlichen.

Bewegend war für die Schüler eine Schweigeminute, mit der sie zum Abschluss des Besuchs der Opfer des Nationalsozialismus zu gedachten. „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben“, sagte einst Primo Levi, Schriftsteller und selbst Auschwitz-Überlebender. Ein Satz, der die Jugendlichen aus Hamborn beeindruckt.

Schüler danken ihrem Sponsor Thyssenkrupp

Das Fazit der Hamborner Schüler: „Auschwitz darf nie wieder sein!“ Sie sind dankbar für diese Erfahrung, aber auch darüber, dass der Verein „Stätte der Begegnung“ und Thyssenkrupp als Sponsor diese Studienfahrt begleitet und durch ihre Unterstützung ermöglicht haben.

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