Outlet-Pläne

Neinver plant vor Outlet-Bürgerentscheid Werbekampagne

Was geschieht mit dem ehemaligen Duisburger Güterbahnhof? Darüber entscheiden die Wähler am 24. September in

Foto: Hans Blossey

Was geschieht mit dem ehemaligen Duisburger Güterbahnhof? Darüber entscheiden die Wähler am 24. September in Foto: Hans Blossey

Duisburg.  Vor dem Bürgerentscheid am 24. September will der mögliche künftige Outlet-Betreiber über seine Pläne informieren. Die Gegner sehen das kritisch.

Sehr zurückhaltend verfolgt der mögliche künftige Outlet-Betreiber Neinver die Auseinandersetzungen um die Planungen für das frühere Güterbahnhofsgelände. Nun plant er eine Werbekampagne für sein Vorhaben. Was wiederum schon die Outlet-Kritiker auf die Barrikaden treibt.

Die zweifeln vor allem an, dass die Duisburger Innenstadt von den vielen Besuchern profitieren könnte, die ein Outlet von in die Stadt locken würde. „Diese Aussage halten wir für Augenwischerei“, halten die Kritiker dagegen. Allein durch seine Größe sei das geplante Center „darauf ausgelegt, alle Bedürfnisse des Besuchers umfassend zu befriedigen“.

Und in Duisburg solle schließlich das größte Outlet Deutschlands entstehen. Center dieser Größe seien darauf angelegt, „dass möglichst alle Einkäufe innerhalb dieses Zentrums erledigt werden und der Verbraucher so lange wie möglich gebunden wird“. So werde es in einem solchen Center beispielsweise ausreichend gastronomische Angebote geben.

Zudem gebe es nach Einschätzung von Handelsexperten seit drei bis vier Jahren eine Verkaufsflächensättigung. Daher vernichte jede neu geschaffene Fläche bereits bestehende Verkaufsflächen. Die Folgen träfen nicht nur die Einzelhändler, sondern auch die Hauseigentümer in Folge sinkender Mieten. (mo)

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