Immobilienmarkt

Nachfrage aus Düsseldorf treibt Duisburger Hauspreise hoch

Hohe Immobilienpreise in der Landeshauptstadt steigern das Interesse an attraktiven Duisburger Immobilien, wie sie auch am Welkerweg im Dellviertel entstehen.

Hohe Immobilienpreise in der Landeshauptstadt steigern das Interesse an attraktiven Duisburger Immobilien, wie sie auch am Welkerweg im Dellviertel entstehen.

Foto: Michael Dahlke

Duisburg.   Düsseldorfer kaufen Duisburger Immobilien. Folge: Ein- und Zweifamilienhäuser in den Stadtbezirken Mitte und Süd wurden um 20 Prozent teurer.

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Die Nachfrage von Düsseldorfern treibt die Preise für Wohnimmobilien in Duisburg in die Höhe. Das hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Duisburg in seiner Jahressitzung festgestellt.

„Eine Untersuchung der Käuferströme zeigt einen wachsenden Einfluss Düsseldorfer Kaufinteressenten auf dem Duisburger Immobilienmarkt“, erklären die Gutachter. Eine Folge: Der Durchschnittspreis für neuerstellte Ein- und Zweifamilienhäuser in den Stadtbezirken Mitte und Süd liegt mit durchschnittlich 421.000 Euro rund 20 Prozent höher als noch im Vorjahr. Auch der Preis für Mehrfamilienhäuser ist gestiegen.

Rund 4000 Kaufverträge wurden ausgewertet

Der Geldumsatz bei den in Duisburg getätigten Immobilienverkäufen des letzten Jahres ist mit einer Milliarde Euro gegenüber 2017 gleich geblieben. Ebenso die Anzahl der ausgewerteten Kaufverträge, die wieder bei rund 4000 lag.

Wachstum stellten die Gutachter bei den Kaufverträgen über Wohnungseigentum, Wohnungserbbaurechte und Teileigentum fest. Dort stieg die Anzahl der Verträge um rund acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Geldumsatz legte auf 168,5 Millionen Euro zu, ein Anstieg um satte 19 Prozent. Die gestiegene Nachfrage schlägt sich nieder in Form von steigenden Preisen für gebrauchte Eigentumswohnungen. Der Gutachterausschuss hat ein spürbares Plus von elf Prozent festgestellt.

Bodenrichtwerte meistens fortgeschrieben

Bei den Bodenrichtwerten stellten die Gutachter keine einheitliche Wertentwicklung fest. Bei 52 Bereichen von Wohngebieten gab es Zuschlägen zwischen 5 und 40 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche. Die überwiegende Anzahl der Bodenrichtwerte wurde fortgeschrieben. 2018 lagen die Quadratmeterpreise für baureife Einfamilienhaus-Grundstücke je nach Lage zwischen 175 und 400 Euro pro Quadratmeter, für Geschosswohnungsbau zwischen 115 und 320.

Weitere Informationen in Kürze unter www.BORISplus.nrw.de.

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