St. Johannes Klinik

Nach Wasserschaden: Helios zieht in Hamborn in neue Klinik

Lesedauer: 2 Minuten
Neu- und Altbau der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg-Hamborn.

Neu- und Altbau der Helios St. Johannes Klinik in Duisburg-Hamborn.

Foto: Helios Duisburg

Duisburg.  Massive Wasserschäden haben den Umzug der Helios St. Johannes Klinik in den Neubau verzögert. So soll er nun Ende Juni an vier Tagen ablaufen.

In den Neubau der Helios St. Johannes Klinik in Hamborn werden Patienten und Personal ab Montag, 28. Juni umziehen. Der eigentlich schon im Januar geplante Umzug hat sich durch massive Wasserschäden in dem 120 Millionen teuren Neubau um etwa sechs Monate verzögert.

Thilo Semisch ist die Erleichterung, aber auch die Erschöpfung der letzten Monate anzumerken: „Ich kann kein Wasser mehr sehen“, sagt der Projektleiter der Baustelle. Wasser war im Innern des Gebäudes an der Dieselstraße überall dort, wo es nicht gehört.

Kein Einzeldefekt, sondern Mängel in der Bauausführung hatten an mehreren Stellen Wasserschäden verursacht. Auf ganzen Etagen mussten Böden ausgetauscht, musste bereits aufgebaute Medizintechnik wieder demontiert werden.

Umzugshandbuch für Helios St. Johannes Klinik in Hamborn hat 15 Seiten

Nun ist die Logistik für den Umzug angelaufen, der binnen vier Tagen vollzogen werden soll. Das Umzugshandbuch gibt auf rund 15 Seiten Anleitung, welche Dinge wie transportiert werden – im laufenden Betrieb eine Klinik umzuziehen, ist extrem anspruchsvoll. Vor allem der Umzug der Intensiv-Patienten will akribisch geplant sein.

[Nichts verpassen, was in Duisburg passiert: Hier für den täglichen Duisburg-Newsletter anmelden.]

Alles Wichtige zur Bundestagswahl in Duisburg

Während ein Team die alte Station betreut, bereitet ein zweites die neue Station vor. Speziell geschulte Logistik-Mitarbeiter verlegen dann unter Begleitung von medizinischem Personal nach und nach die Patienten.

Rund eine Stunde dauert das in Summe pro Patient, wenn er auf Beatmung und weitere Medizintechnik angewiesen ist.

Patienten der Normalstationen wechseln im Bett, per Rollstuhl oder zu Fuß in den Neubau. Dass diesen eine Magistrale mit dem Altbau verbindet, macht manches einfacher.

Organisatorin Caroline Korioth hat bereits Umzug des Marienkrankenhauses erlebt

Umzugserfahren ist Caroline Korioth, Pflegedirektorin und Hauptverantwortliche für die logistische Herausforderung. Bereits 2017 war sie in Hochfeld beim Umzug in den Neubau der Helios Marien Klinik dabei. Es gebe viel Vorfreude auf den Umzug an die neuen Arbeitsplätze, berichtet die Umzugsmanagerin.

Helios-Geschäftsführer Birger Meßthaler kann das bestätigen: „Es war schon schwer, täglich am Neubau vorbei ins Büro zu gehen, wohlwissend, dass es noch dauern wird, bis wir dieses tolle Gebäude endlich nutzen können.“

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Duisburg

Leserkommentare (1) Kommentar schreiben