Schlag gegen „Planenschlitzer“

Nach Festnahmen in Duisburg: „Planenschlitzer“ in U-Haft

Der Verdächtigen sollen auf Autobahn-Raststätten in NRW die Planen von Lastwagen aufgeschlitzt und die transportierten Waren gestohlen haben.

Der Verdächtigen sollen auf Autobahn-Raststätten in NRW die Planen von Lastwagen aufgeschlitzt und die transportierten Waren gestohlen haben.

Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Duisburg/Düsseldorf.   Nach Festnahmen in Duisburg sitzen neun „Planenschlitzer“ in U-Haft. Sie sollen in zig Fällen Lkw-Waren auf Autobahn-Raststätten gestohlen haben.

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Nach dem erfolgreichen Großeinsatz der Polizei gegen sogenannte „Planenschlitzer“ sind auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf neun Verdächtige am Donnerstagnachmittag einem Haftrichter des Amtsgerichtes Düsseldorf vorgeführt worden. Die rumänischstämmigen Männer befinden sich nunmehr in Untersuchungshaft. Sie sollen auf Autobahn-Rastplätzen in NRW die Planen von Lastwagen aufgeschnitten und die transportierten Waren gestohlen haben.

31 Tatkomplexe mit mehr als 200 Einzeltaten

Auf das Konto der mutmaßlichen Bande könnten nach bisherigen Einschätzungen 31 Tatkomplexe mit mehr als 200 Einzeltaten gehen. Das teilten die Staatswaltschaft Düsseldorf und die Polizei im Rhein-Kreis Neuss in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Die Ermittlungen Kommission „Sichel“ dauern an. Sie hatten am Donnerstagmorgen zur Festnahme der mutmaßlichen Diebesbande geführt. Dabei waren Wohnungen in den Duisburger Ortsteilen Marxloh und Homberg durchsucht worden.

Eine Tonne Zinn von Lkw gestohlen

Bei der letzten Tat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (10./11. April) hatten Zivilkräfte auf der Raststätte „Allenstein“ an der A2 in Gelsenkirchen einen verdächtigen Fiat Ducata observiert. Mehrere Verdächtige sollen sich an einem Lkw zu schaffen gemacht, dessen Plane geöffnet und nach derzeitigem Kenntnisstand eine Tonne Zinn gestohlen haben. Das Transportfahrzeug und die Beute stellte die Polizei parallel zu den Festnahmen sicher.

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