Duisburger Tafel

Nach Brand: Duisburger spenden 200.000 Euro für die Tafel

Noch bis Mitte Januar nutzt die Tafel das Calvinhaus der evangelischen Kirche. Dort treffen sich sonst einige Gruppen der Gemeinde. 

Noch bis Mitte Januar nutzt die Tafel das Calvinhaus der evangelischen Kirche. Dort treffen sich sonst einige Gruppen der Gemeinde. 

Foto: Fabian Strauch/FUNKE Foto Services

Duisburg.   Nach dem Feuer bei der Duisburger Tafel unterstützten Firmen und Privatleute die Initiative. Die Stadt schlägt vor, dass die Einrichtung nach Wanheimerort zieht.

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Günter Spikofski, Geschäftsführer der Duisburger Tafel, startet nach dem dramatischen Dezember, in dem die Essensausgabe der Tafel an der Grunewaldstraße abgebrannt ist, hoffnungsvoll ins neue Jahr: „Wir werden in rund zwei Wochen vom Calvinhaus in die Cafeteria des Helios-Klinikums nach Hochfeld ziehen. Dort können wir etwas länger bleiben.“ Voraussichtlich bis zum Sommer soll dann geklärt sein, wo die Tafel künftig untergebracht wird.

Tafel könnte in alte Feuerwache in der Dickelsbachsiedlung ziehen

Die Stadt hat der Sozialorganisation die alte Feuerwache an der Dickelsbachsiedlung in Wanheimerort in Aussicht gestellt. „Da gibt es demnächst einen Termin, um sich die Räume anzuschauen.“ Zum Gelände gehören Sozialräume, aber auch auch Nebengebäude, in denen früher die Autos der Rettungskräfte parkten. Spikofski ist noch immer gerührt, wie viele Privatpersonen und Firmen der Tafel in den vergangenen Woche geholfen haben. 200.000 Euro sind zusammengekommen.

„Das Geld fließt komplett in den Neuaufbau“, betont er. Der laufende Betrieb werde aus anderen Spenden finanziert. Allerdings: „Auch damit werden wir keine großen Sprünge machen können.“ Alleine eine Profi-Küche, in der jeden Tag für die rund 70 Bedürftigen das Essen zubereitet werden kann, schlägt mit Tausenden Euro zu Buche. Immerhin: In Wanheimerort wäre die Einrichtung in einem festen Gebäude und nicht mehr in Containern untergebracht.

Bedanken will sich Spikofski auch bei den Ehrenamtlichen, die tatkräftig mitgeholfen haben, dass die Tafel so gut wie ohne Unterbrechung wieder Essen ausgeben konnte.

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