Logport

Nach Aus für GNS: Logistiker aus Bremen zieht nach Duisburg

Die Hallen, die zuletzt die GNS auf Logport II in Wanheim nutzte, werden von Duisport aufgefrischt. Hier zieht zum Jahreswechsel ein Logistiker aus Bremen ein.

Die Hallen, die zuletzt die GNS auf Logport II in Wanheim nutzte, werden von Duisport aufgefrischt. Hier zieht zum Jahreswechsel ein Logistiker aus Bremen ein.

Foto: WAZ Jürgen Metzendorf

Duisburg.  Logistik-Unternehmen aus Bremen bezieht die Hallen der Gesellschaft für Nuklear-Service in Duisburg-Wanheim. 50 Arbeitsplätze sollen entstehen.

In die Hallen der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH zieht neues Leben: Ein Logistiker aus Bremen werde zum Jahreswechsel an den Standort in Duisburg-Wanheim ziehen, sagt Dr. Ghanem Degheili, Geschäftsführer von Logport.

Aktuell bereitet die Hafen-Gesellschaft die Hallen auf, um für den neuen Mieter alles frisch zu machen. Degheili rechnet mit 50 neuen Arbeitsplätzen, die hier entstehen sollen. Ursprünglich wurden die Hallen mit der markanten Backsteinfassade an der Richard-Seiffert-Straße für Rheinstahl Wanheim (später Thyssen-Präzisionsschmiede) gebaut.

Proteste in Wanheim gegen Atommüll-Verarbeitung

GNS hatte hier 35 Jahre lang schwach- bis mittelradioaktive Abfälle verpackt, aber schon 2013 angekündigt, sich aus Duisburg zurückzuziehen, weil mit der schrittweisen Abschaltung deutscher Kernkraftwerke auch die Menge der Betriebsabfälle aus den Anlagen stark zurückging.

Begleitet wurde der Betrieb von Protesten unter anderem der BUND hatte immer wieder die Stilllegung gefordert, weil die LKW-Transporte mitten durch Wohngebiete führten und es Angst vor Störfällen gab.

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