Kultur

Musical- und Weihnachtshits in der Duisburger Mercatorhalle

In der Mercatorhalle findet ein Pressegespräch zur geplanten Mercator - Weihnachtsshow statt. Hier links: Arnim Bartetzky und Sängerin Maricel. Foto am 5.9.2018 Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Services

In der Mercatorhalle findet ein Pressegespräch zur geplanten Mercator - Weihnachtsshow statt. Hier links: Arnim Bartetzky und Sängerin Maricel. Foto am 5.9.2018 Foto: Jörg Schimmel / Funke Foto Services

Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.   Bei der „Mercator Weihnachtsshow“ in der Mercatorhalle und Rheinhausenhalle erlebt das Publikum Musicalhits und besinnliches Weihnachts-Liedgut.

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Im goldenen Herbst soll es heute bis zu 25 Grad warm werden. Die Nachbarn von Maricel Wölk sollten sich trotzdem nicht wundern, wenn in der Wohnung nebenan einige Weihnachtslieder erklingen. Die Sängerin aus Hannover übt bereits fleißig für ihre Auftritte im Dezember bei der „Mercator Weihnachtsshow“. Diese steigt an zwei Abenden im Großen Saal der Mercatorhalle (17. und 18. Dezember) sowie an einem Abend in der Rheinhausenhalle (19. Dezember). Das Publikum darf sich auf eine Mischung aus beliebten Musicalhits und Weihnachts-Liedgut freuen. Uwe Kluge, Geschäftsführer des Veranstalters Duisburg-Kontor, glaubt an einen Erfolg: „Wir hoffen dreimal auf ein volles Haus.“

Einige Songs neu arrangiert

Bei einer Kostprobe im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz füllte Sängerin Maricel, die zwei Jahre zum „Aida“-Ensemble bei den Aufführungen im Essener Colosseum-Theater gehörte, mit ihrer voluminösen Stimme die Mercatorhalle. „Holy Night“ hat sie einstudiert. „Das ist d i e amerikanische Weihnachts-Hymne“, erklärt Arnim Bartetzky, der musikalische Leiter der Weihnachtsshow. „Und wir haben sie neu arrangiert.“

Neben Maricel werden drei weitere Künstler auf der Bühne stehen: Susan Albers, Kevin Weatherspoon und Nigel Casey. Albers trat soeben anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit mit der Big Band der Bundeswehr auf. Weatherspoon, ein früherer US-Soldat, ist längst in Hamburg heimisch geworden und überzeugte als Darsteller im „Buddy Holly“-Musical. Und der Engländer Casey gehörte zur Ur-Besetzung des „Starlight Express“ in Bochum. Casey war der Erste, der die Diesellok Greaseball verkörperte.

Erste Weihnachtsshow des Dirigenten

„Ich habe in der alten Mercatorhalle schon einige Shows konzipiert. Jetzt ist es für mich eine Premiere in der neuen Halle. Und es ist meine erste Weihnachtsshow“, verriet der erfahrene Dirigent Bartetzky. 85 Prozent des Programms würden bereits stehen. Einige Entscheidungen, welche Lieder angestimmt werden, müssten aber noch fallen. „Auch die genaue Reihenfolge steht noch nicht fest.“

Neben internationalen Weihnachtssongs werden auch deutsche Klassiker wie „Stille Nacht“ oder „O du fröhliche“ erklingen. „Es wird aber auch Medleys geben. Und wir werden das ein oder andere Lied auch zu zweit, zu dritt oder zu viert singen“, verrät Maricel.

Song aus dem eigenen Musical

Sie hat auch ein eigenes Musical erarbeitet. „Jeanne d’Arc“ heißt es. Und daraus will die blonde Sängerin den Song „Große Mädchen weinen nicht“ geben. Auch das soll, so betont Dirigent Bartetzky, dem Duisburger Publikum einen Gänsehaut-Moment garantieren. Für den Sound sorgt eine achtköpfige Live-Band. Hinzu kommt ein vierköpfiger Backround-Chor.

Für die beiden Abende in der Mercatorhalle stehen je 1700 Karten zur Verfügung, in der Rheinhausenhalle sind es 850. Karten kosten zwischen 22 und 55 Euro (Rheinhausen) und 22 bis 65 Euro (Mercatorhalle). In letzterer Location können interessierte Besucher auch einen Tisch reservieren und ab 90 Minuten vor dem Konzertbeginn ein Essen einnehmen. Tischreservierung: 0203/39 30 65 19.

Karten gibt es in der Tourist-Information auf der Königstraße, an der Theaterkasse oder im Internet unter: www.eventim.de.

DRK sammelt Spenden für das Schwedenheim

Kooperationspartner ist das Deutsche Rote Kreuz. Mitarbeiter sammeln an den Showabenden Spenden für das DRK-Familienzentrum Schwedenheim in Hochfeld. Die dortige Kindertagesstätte soll von vier auf sechs Gruppen erweitert werden. „Mit unseren Spenden wollen wir die Ausstattung finanzieren“, sagt DRK-Frau Katja Münter.

Das Projekt wird gefördert mit Landesmitteln, diese decken aber nicht alle Kosten. Der Eigenanteil liege im fünfstelligen Euro-Bereich, so Münter.

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