Binnenschifffahrtsmuseum

Museum in Duisburg: Mit Playmobil durch die Hafengeschichte

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Oliver Schaffer hat eine riesige Playmobil-Sammlung und inszeniert in Duisburg Schaulandschaften, die Hafengeschichte erzählen.

Oliver Schaffer hat eine riesige Playmobil-Sammlung und inszeniert in Duisburg Schaulandschaften, die Hafengeschichte erzählen.

Foto: Tim Hüning / Stadt Duisburg

Duisburg.  Das Binnenschifffahrtsmuseum in Ruhrort öffnet Ostern seine Museumsschiffe. Wovon der Playmobil-Sammler Oliver Schaffer in Duisburg erzählt.

Gleich zwei gute Nachrichten kommen vom Binnenschifffahrtsmuseum in Duisburg: Rechtzeitig zu den Osterfeiertagen sind ab Karfreitag, 2. April, wieder die Museumsschiffe„Oscar Huber“ und „Minden“ am Ruhrorter Leinpfad geöffnet. Und eine besondere Ausstellung mit Tausenden von kleinen Plastikfiguren erwartet die Besucher ab Mai.

Der Playmobil-Sammler und Ausstellungskünstler Oliver Schaffer wird mit Teilen seiner riesigen Sammlung voraussichtlich vom 1. Mai bis 17. August eine Ausstellung eigens fürs Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort inszenieren. Unter dem Titel „Hafengeschichte(n) Duisburg“ lädt er zu einer Zeitreise durch die Duisburger Hafengeschichte mit den Spielfiguren, Gebäuden und seltenen Sammlerstücken ein.

Eine lächelnde Reise in die Duisburger Geschichte

Seit 47 Jahren gibt es die lächelnden Figuren, mit denen historische, alltägliche und fantastische Welten spielerisch entstehen und dabei pädagogische, technische und geschichtliche Themen leicht vermittelt werden können. Oliver Schaffer besitzt mit über 300.000 Figuren und einer Million Einzelteilen die weltweit größte Playmobil-Schausammlung. Seine künstlerischen Schaulandschaften, sogenannte Dioramen, waren in vielen renommierten Museen zu sehen, unter anderem 2009 im Westflügel des Louvre in Paris.

In der Ausstellung im Binnenschifffahrtsmuseum trifft deutsche Spielzeuggeschichte auf die Geschichte Duisburgs und des Hafens von der Steinzeit bis heute: von Mammut jagenden Steinzeitmenschen über germanische Bauern beim Tauschhandel, Wikinger beim Beutezug und römischen Truppen im Zeltlager über die mittelalterliche Hansestadt und die Gründung des Duisburger Hafens 1716 und die industrielle Revolution bis hin zum Kaiserreich und den Wirtschaftswunderjahren ab 1960.

Auflagen für den Besuch der Museumsschiffe

Der Besuch der Museumsschiffe „Oscar Huber“ und „Minden“ am Osterwochenende (auch Montag) und danach dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr ist mit Auflagen verbunden: Nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter 0203 283-4304 oder per E-Mail an service@binnenschifffahrtsmuseum.de und Nachweis eines negativen Corona-Schnelltests mit Bestätigung, der nicht älter als 24 Stunden ist. Medizinische Masken sind verpflichtend, Kinder bis zum Schuleintritt dürfen ohne Test und Maske kommen. Der Eintritt für die Schiffe kostet drei Euro (Erwachsene) und 1,50 Euro (Kinder/Jugendliche), ins Museum 4,50 und 2 Euro.

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