Demonstrationen

Weniger Teilnehmer bei "Mütter gegen Gewalt" als erwartet

Foto: Fabienne Piepiora

Duisburg.  In Duisburg demonstrieren „Mütter gegen Gewalt“ und Pegida in Neumühl. Drei Gegendemonstrationen sind angemeldet. Polizei ist vorbereitet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In Neumühl stehen sich am Samstag 150 Demonstranten auf beiden Seiten friedlich gegenüber. Die Gruppe "Mütter gegen Gewalt" hat zur Demo aufgerufen. Die Mitstreiter sind bundesweit angereist. „Angst ist nicht rechts“ steht auf den neongelben Westen. Andere tragen Kleidung mit der Aufschrift "Heimattreu". Die Organisatoren haben Deutschlandfahnen verteilt. "Ich habe abends Angst, joggen zu gehen", sagt Petra Kortendiek aus Lünen, die sich als "besorgte Mutter" angeschlossen hat. Unter den Demonstranten sind allerdings auch viele Männer.

Auf der anderen Seite geht es bunter zu. Viele Frauen haben sich rosa Stirnbänder angezogen, andere haben Blumen mitgebracht, um für einen möglichst bunten Protest zu sorgen. Ein DJ legt auf, später haben sich Bands angesagt. Jürgen Blumer von der MLPD ruft den Demonstranten auf der anderen Seite entgegen: "Das ist keine freie Meinungsäußerung, das ist Rassismus".

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot, darunter auch mit Wasserwerfer und berittenen Kollegen vor Ort. Ursprünglich hatten die Rechten mit 600 Teilnehmern gerechnet. Die Aussage, dass ,ihre leute‘ am Duisburger Hauptbahnhof festgehalten werden, weist Polizeisprecherin Jacqueline Grahl zurück. "Da steht keiner." Bis 17 Uhr ist die Veranstaltung angemeldet. So lange bleiben die Straßensperren bestehen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (14) Kommentar schreiben