Rollender Wettbewerb

Meisterschaft macht Fahrradkurieren einfach gute Laune

Die Fahrradkuriere traten im Rheinpark zum Wettbewerb in familiärer Atmosphäre an.

Die Fahrradkuriere traten im Rheinpark zum Wettbewerb in familiärer Atmosphäre an.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Die 19. Deutsche Meisterschaft wurde im Rheinpark in Duisburg ausgetragen. 300 Teilnehmer genießen die familiäre Atmosphäre beim Wettbewerb.

Knapp 300 Teilnehmer zählte die 19. Deutschen Meisterschaft der Fahrradkuriere, die am Wochenende im Rheinpark in Hochfeld ausgetragen wurde. „Es kommen Teilnehmer aus aller Herren Länder, hauptsächlich aber aus Europa und Nord-Amerika“, erzählt Mitorganisator Phillip Surmann (36).

Die Meisterschaft startete bereits am Freitag mit einer Schnitzeljagd rund um die Sechs-Seen-Platte und durch die Innenstadt. Samstag ging es dann um 10 Uhr mit der Qualifikation zur Meisterschaft und dem Finale weiter. Um ins Finale zu kommen, müssen die Fahrradkuriere einen 30 Kilometer langen Parkour meistern. „Die Schnellsten schaffen das zwischen 30 und 35 Minuten“, so der Organisator. Wer die Qualifikation geschafft hat, darf am knapp 85 Kilometer langem Finale teilnehmen. Es gibt insgesamt neun Checkpoints, die erreicht werden müssen. Manche stehen auf einem Berg oder können nur durch eine Treppe erklommen werden. „Es soll eine Simulation des Arbeitsalltags sein.“, erklärt Surmann.

Sieger kommen aus Karlsruhe und Berlin

Die Teilnehmer bekommen vor Antritt einen Plan, auf dem die vorgegebene Route steht, allerdings gibt es drei verschiedene Varianten, so dass nicht alle Teilnehmer gleichzeitig zum gleichen Checkpoint fahren. Hauptgewinn ist eine Lastenrad.

Als Sieger wurde Lisa aus Karlsruhe mit der Startnummer 527 und Paul mit der Nummer 47 aus Berlin ermittelt. „Ein altes Auto war unser Siegerpodest, das kann jetzt in die Schrottpresse“, sagt Surmann.

Nach dem Finale ging es weiter mit Live Musik von Bands wie Jim le Bob und Anastasis. „Ein tolles Wochenende, am besten gefällt mir die Musik und das Zusammensein mit den anderen“, sagt Anna Lomann (25). „Man kennt immer ein paar, neue Gesichter gibt es aber auch. Es ist wie eine Familie, auf die man sich verlassen kann“, erzählt Aljoscha Löffler (26). Zum Abschluss wurde das „Cargo Race“ mit Lastenrädern ausgetragen. „Das Beste ist das positive Feedback, die Stimmung ist einfach nur toll“, sagt Phillip Surmann.

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