Tierheim Duisburg

Martin Rütter kämpft für Duisburger Hund: „Es ist ein Drama“

| Lesedauer: 2 Minuten
Tabea aus dem Tierheim Duisburg hat lange Zeit ihres Lebens in Quarantäne verbracht. Jetzt sucht Martin Rütter per Video auf seinem Facebook-Kanal und für die TV-Sendung „Die Unvermittelbaren“ ein neues Zuhause für das Tier.

Tabea aus dem Tierheim Duisburg hat lange Zeit ihres Lebens in Quarantäne verbracht. Jetzt sucht Martin Rütter per Video auf seinem Facebook-Kanal und für die TV-Sendung „Die Unvermittelbaren“ ein neues Zuhause für das Tier.

Foto: Screenshot Martin Rütter / Facebook

Duisburg.  Für seine RTL-Sendung „Die Unvermittelbaren“ sucht Martin Rütter ein Zuhause für die ängstliche Tabea. Warum die Hündin eine Chance verdient hat.

In der RTL-Sendung „Die Unvermittelbaren“ setzt sich Martin Rütter für Hunde ein, die aus verschiedenen Gründen im Tierheim gelandet sind und dort als schwer bis gar nicht vermittelbar gelten. Nun sucht der bekannte Hundetrainer auf seinem Facebook-Kanal in einem aktuellen Fall für Tabea ein neues Zuhause. Die erst wenige Monate alte Mischlingshündin lebt derzeit im Tierheim Duisburg.

Tabea, so Rütter, habe eine besondere Geschichte. Die junge Hündin kam mit ihrer Mutter und im Zuge einer Beschlagnahmung nur wenige Tage nach ihrer Geburt ins Tierheim an der Lehmstraße. „Es ist natürlich ein Drama“, sagt der Hundetrainer in dem Video. Tabea und ihre Geschwister auf vier Pfoten hatten mit diversen Infektionen zu kämpfen, mussten deshalb große Teile ihres Lebens in Quarantäne verbringen, erklärt der Hunde-Experte.

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Tabea aus dem Tierheim Duisburg: Hündin ist sehr ängstlich

Doch die Zeit der Isolation habe bei Tabea und ihren Geschwistern Spuren hinterlassen: „Es war wahnsinnig schwer, diese Welpen umweltsicher zu machen“, sagt der Hundetrainer, denn durch die fehlenden Umwelteinflüsse sind die Hunde in vielen Alltagssituationen unsicher. Ihre Geschwister konnten inzwischen vermittelt werden, einzig Tabea blieb zurück.

„Wir verstehen es nicht richtig“, erklärt Rütter, denn die junge Hündin soll dem Menschen zugewandt und auch mit anderen Hunden sehr verträglich sein. Einzig die mitunter laute Umwelt ängstige das Tier, sie sei aber nie aggressiv. Durch die Quarantäne in der wichtigen Prägephase habe Tabea schlichtweg „vieles nicht kennengelernt.“

Ein Zuhause für Tabea: Kamera-Team wird Entwicklung begleiten

Ein Problem, das mit Hilfe des Menschen und viel „Zeit und Geduld“ aber gelöst werden könne, ist sich der Hundeprofi sicher. „Tabea hat eine totale Chance verdient“, so Martin Rütter, der die Entwicklung des Vierbeiners gerne in seiner TV-Sendung zeigen möchte. Wer Tabea aus dem Tierheim Duisburg eine Chance geben möchte – und auch die Kamera nicht scheut – kann sich bei der Produktionsfirma der TV-Serie per E-Mail melden (tierheimhund@mina-tv.de, Stichwort: Tabea).

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