Schule

Lernferien in Duisburger Schule: Auch Mathe kann Spaß machen

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Grundschulkinder aus Duisburg-Hochfeld profitieren in den Osterferien vom Bildungsprogramm „Climb-Lernferien“. Dabei sollen sie auch ihre Stärken entdecken.

Grundschulkinder aus Duisburg-Hochfeld profitieren in den Osterferien vom Bildungsprogramm „Climb-Lernferien“. Dabei sollen sie auch ihre Stärken entdecken.

Foto: Foto: Climb Lernferien

Hochfeld.  Erfolgreiches Bildungsprogramm nun in der Hochfelder Grundschule: In den Lernferien lernen Kinder Mathe und gewinnen dabei neues Selbstvertrauen.

Erstmals finden in den Osterferien an der Gemeinschaftsgrundschule Hochfelder Markt die so genannten Climb-Lernferien statt, ein Bildungsprogramm für Duisburger Grundschulkinder. Die Lernferien, die es schon seit 2014 in Nordrhein-Westfalen gibt, können dank der Unterstützung der RAG-Stiftung und der Stadt Duisburg nun erstmals auch in Duisburg durchgeführt werden. Die Devise lautet: „Clever lernen, immer motiviert bleiben.“

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Rund 35 Jungen und Mädchen lernen in Hochfeld angeleitet von neun jungen Ehrenamtlichen zwei Wochen lang mit und von einander. Es werden nicht nur Deutsch und Mathe auf spielerische Art und Weise vermittelt, sondern vor allem Kompetenzen wie Selbstvertrauen und Teamfähigkeit. Dazu gehört zum Beispiel ein Ausflug in den Kletterwald genauso oder ein Bastelprojekt.

Die Kinder können spielerisch und ohne Druck lernen

Finanziell unterstützt wird das Programm aus den Landesmitteln „Extrazeit fürs Lernen.“ Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung, liegt besonders am Herzen, dass Kinder aus strukturschwachen Stadtteilen ihre Potenziale unabhängig von ihrer Herkunft entfalten können: „Die Climb-Lernferien sind ein Erfolgsrezept. Die Kinder erwerben nicht nur schulische Kompetenzen, sondern entdecken auch ihre Stärken und Talente.“

Laut Jana Große-Plankermann, Lokalkoordinatorin der Climb-Lernferien, sei das vorrangige Ziel, den Kindern zu zeigen, dass Lernen Spaß macht. Deshalb gehe es nicht nur darum, Unterrichtsstoff nachzuholen, sondern eine stärkenorientierte Lern- und Spielatmosphäre zu schaffen: „Die Kinder haben die Chance, Lerninhalte zu vertiefen und sich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren – ohne Druck und außerhalb des starren Schulalltags. Sie können turnen, forschen, kochen oder Musik machen. Angebote, die für viele in ihrem normalen Alltag nicht vorkommen. Die Kinder erweitern so ihren Horizont und entdecken dabei auch vorher unbekannte Stärken.“

Eine Chance für Schüler aus einkommensschwachen Familien

Die Duisburger Bildungsdezernentin Astrid Neese sieht in dem Programm eine Möglichkeit, Kindern aus einkommensschwachen Familien eine nachhaltige Starthilfe für ihren Bildungsweg zu bieten.

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