Ruhr Games

Konzert von Bosse bei den Ruhr Games in Duisburg

Aki Bosse - hier bei der Verleihung der 1Live Krone in Bochum - kommt für ein Konzert nach Duisburg.

Aki Bosse - hier bei der Verleihung der 1Live Krone in Bochum - kommt für ein Konzert nach Duisburg.

Foto: Ingo Otto

Duisburg.   Bosse wird - neben dem Rapper Cro - einer der Hauptacts bei den Ruhr Games im Landschaftspark in Duisburg sein. 5000 Sportler treten an.

Während der „Ruhr Games 2019“ verwandeln sich die Sportschule und die Jugendherberge im Sportpark Duisburg in ein großes Jugendcamp. Dort sollen 600 der 5000 Aktiven, die vom 20.-23. Juni an diesem europäischen Riesenevent teilnehmen, während ihres Aufenthalts untergebracht werden.

Austragungsort fast aller Wettkämpfe, die in 16 Sportarten und 214 Disziplinen ausgetragen werden, ist aber der Landschaftspark Nord. Hier steigen auch die Kulturevents. Nach Cro, der das Eröffnungskonzert bestreitet, steht nun auch der Name des zweiten musikalischen Top-Acts fest: Bosse soll am 23. Juni am Abschlussabend den Bunkervorplatz rocken.

Die Konzerte mit Bosse und Cro sind kostenlos

„Wir erwarten bei den Konzerten von Cro und Bosse jeweils um die 10.000 Besucher“, sagt Niklas Börger, Mitarbeiter beim Veranstalter Regionalverband Ruhr (RVR) und zuständiger Projektleiter für die „Ruhr Games“. Der Eintritt zu den Live-Auftritten ist frei – nicht nur für die jugendlichen Sportler, sondern für alle Musikfans aus Duisburg und der Region. „Wir sind mit unserem kulturellen Rahmenprogramm sehr zufrieden und sind auf den erwarteten Andrang gut vorbereitet“, sagte Börger.

Gut vorbereitet auf dieses Sport-, Kultur- und Jugendspektakel will auch die Stadt Duisburg sein. „Wir sind stolz, ein solch tolles Event ausrichten zu dürfen“, sagte Sportdezernent Dr. Ralf Krumpholz bei einer Pressekonferenz im Hüttenmagazin des Landschaftsparks. „Wir hatten die World Games mit damals 3000 Sportlern schon hier bei uns zu Gast. Und bei den Ruhr Games stoßen wir jetzt in noch größere Dimensionen vor.“

Den Landschaftspark und die übrigen Austragungsorte in Duisburg – etwa die Walter-Schädlich-Halle, das ASCD-Freibad, die Glückauf-Halle sowie das Leichtathletik- und das Schwimmstadion Duisburg – betrachtet er als ideale Austragungsorte. Im Brustton der Überzeugung verkündete Krumpholz: „Ich bin mir sicher, dass wir das wuppen können.“

Finanziell geschultert werden die „Ruhr Games“ vom Land NRW, das laut Familienminister Dr. Joachim Stamp 1,5 Millionen Euro zutun wird, und vom RVR (1,1 Millionen Euro). Die Stadt Duisburg stelle die Sportanlagen und Personalkapazitäten, so Krumpholz.

Wettkämpfe in 16 Sportarten

Jede der 16 Sportarten, die es bei den „Ruhr Games“ für das interessierte Publikum zu erleben gibt, hat einen Botschafter, der sie im Vorfeld und während der Wettkämpfe repräsentiert. Darunter sind auch vier junge Aktive aus Duisburger Vereinen: Das sind Kanupolo-Spieler Tim Rieke vom 1. Meidericher Kanu-Club, Fußballer Marco Wiechert vom MSV, Karatekämpferin Jasmin Königs vom USC Duisburg sowie Fechter Piet Leyendecker von Eintracht Duisburg. Dieses Quartett ist mit den anderen zwölf Botschaftern auch auf den Plakaten zu sehen, mit denen für die „Ruhr Games“ geworben wird.

In dem Jugendcamp im Sportpark soll laut Martin Wonik, Vorstandsmitglied im Landessportbund, nicht nur übernachtet und „ordentlich Party gemacht“, sondern auch diskutiert werden. Der Austausch unter 5000 Jugendlichen aus ganz Europa und auch Israel im Rahmen von Workshops sei ein zentrales Anliegen. Um die Bedeutung des vereinten Gedankens zu unterstreichen, hat der Landschaftspark eine neue „Europa“-Lichtinstallation zwischen den Hochöfen 1 und 2 befestigt. Sie leuchtet ab heute Abend bis einschließlich Ende Oktober.

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