Bildung

Klöckner&Co schafft mit Stadt Mehrzweckräume in Marxloh

Helle, angenehme Vielzweck-Räume entstanden durch das Engagement des Stahl-Handelshauses Klöckner&Co. Schulleiterin  Regina Balthaus-Küper (li.) stellt Oberbürgermeister Sören Link, Klöckner-Chef Gisbert Rühl und dem Dezernenten Thomas Krützberg die neue Lernumgebung vor.

Helle, angenehme Vielzweck-Räume entstanden durch das Engagement des Stahl-Handelshauses Klöckner&Co. Schulleiterin Regina Balthaus-Küper (li.) stellt Oberbürgermeister Sören Link, Klöckner-Chef Gisbert Rühl und dem Dezernenten Thomas Krützberg die neue Lernumgebung vor.

Foto: DANIEL ELKE

Marxloh.   An der Grundschule freuen sich 200 Kinder über eine neue Küche. Für Klöckner-Chef Rühl ist die Maßnahme Fortsetzung nachhaltigen Engagements.

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Sie singen und sie trommeln und sie sagen „Danke“ in elf Sprachen: Kinder der Katholischen Grundschule Marxloh an der Henriettenstraße legen sich ins Zeug an diesem Mittwochnachmittag.

Eine schmucke neue Mensa im Erdgeschoss und vier neue Mehrzweckräume hat die Marxloher Grundschule nun, an der 200 Kinder mit elf Nationalitäten beschult werden. Zu verdanken haben Schulleiterin Regina Balthaus-Küper und ihre Schützlinge dies in erster Linie dem Duisburger Unternehmen Klöckner und Co.

Seit 2010 engagiert sich das traditionsreiche Duisburger Stahl- und Metallhandels-Unternehmen für die Marxloher Schulen und für die Jugend im Stadtteil Marxloh.

Engagement für Marxloher Kinder seit 2010

Damals habe Klöckner&Co überprüft, wie und für wen man sich künftig engagieren werde, sagt Klöckner-Vorstandschef Gisbert Rühl während der Führung durch die katholische Grundschule: „Damals hörten wir, dass Kinder sich in einer Marxloher Schule das Mittagessen teilen müssen“, sagt der 58-jährige Wirtschaftsingenieur, der seit 2009 Vorstandsvorsitzender von Europas größtem Stahlhändler ist, „und das war dann ein Auslöser für unser Engagement.“

Gemeinsam mit der Stadt Duisburg und im Dialog mit der Schulleitung wurden über die Sommerferien 39 000 Euro, die Klöckner&Co gespendet hatten, in die neue Küche und in Möbel für Mehrzweck-Räume investiert.

„Es reicht nicht aus, einfach nur Geld zu geben“, sagte Klöckner-Chef Rühl während der Führung durch die hellen, einladenden Mehrzweckräume, „man muss auch engagierte Partner haben, und die haben wir hier.“

Er verbinde mit dem langfristigen Engagement von Klöckner in Marxloh, die Hoffnung, sagte Rühl, „dass der Stadtteil in Zukunft durch die jungen Menschen, die hier lernen, auch positive Schlagzeilen schreiben wird.“ Deshalb setzt sich das 1903 in Duisburg gegründete Unternehmen auch für Talentförderung in Marxloh ein.

„Elly“-Schüler in Bayreuth bei den Festspielen

Besonders gern, sagt der Klöckner-Vorstandsvorsitzende, erinnere er sich an der Bayreuth-Besuch 2017. Da hatten das Duisburger Unternehmen und Katharina Wagner, künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Bayreuther Festspiele, Marxloher Schulklassen zum mondänen Opern-Festival eingeladen.

Da habe ein Journalist von oben herab eine Marxloher Schülerin gefragt, ob sie denn etwas mit dem „Ring der Nibelungen“ anfangen könne: „Das Mädchen vom Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium hat ihm dann einen zehnminütigen Vortrag gehalten“, sagt Rühl lachend, „das fand ich so klasse, das vergesse ich nicht.“

Marxloher Talente, die liegen auch Oberbürgermeister Sören Link am Herzen. Er besuchte die Schule gemeinsam mit zwei Führungskadern seiner Stadtspitze, Dezernent Thomas Krützberg und Schulamtsleiter Ralph Kalveram: „Ich bin Klöckner außerordentlich dankbar für das Engagement, das das Unternehmen schon seit vielen Jahren in unserer Stadt und gerade hier in Marxloh zeigt“, sagte Sören Link nach der musikalischen Begrüßung durch die Kinder.

Gute Arbeit, sagte Sören Link, habe das Immobilienmanagement der Stadt während der Sommerferien geleistet, ebenso wie alle anderen Beteiligten: „Ich war jetzt nach dem Besuch des Bundespräsidenten zum zweiten Mal hier“, sagte Link, „und ich freue mich, euch bald wieder zu besuchen!“

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