Logistik

Investition: Duisburger Hafen setzt auf Logistik in Triest

Die Duisburger Hafen AG - im Bild die Hafenverwaltung - will im norditalienischen Triest investieren.

Die Duisburger Hafen AG - im Bild die Hafenverwaltung - will im norditalienischen Triest investieren.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Duisburg.  Duisburger Hafen AG will im norditalienischen Triest investieren und mit „Interporto“ Logistik auf einer Million Quadratmeter Fläche entwickeln.

Die Duisburger Hafen AG bereitet gemeinsam mit der Hafenbehörde von Triest und der lokalen Finanz-Holding Friulia eine Investition im Hinterland des norditalienischen Seehafens vor. Investitionsziel ist dabei die „Interporto di Trieste S.P.A.“, eine Gesellschaft im Hafenverbund Triest, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt.

Interporto betreibt drei Logistikeinrichtungen in und um Triest, alle mit Gleisanschlüssen sowie knapp einer Million Quadratmeter Grundfläche und circa 130.000 Quadratmeter Lagerflächen, so Duisport. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen neben der Zollabwicklung die Erstellung intermodaler und logistischer Konzepte sowie die gezielte Flächenentwicklung im Hafengebiet von Triest. Die aktuellen Verhandlungen basieren auf der seit Sommer 2017 bestehenden strategischen Zusammenarbeit zwischen Duisport und der Hafenbehörde von Triest.

„Sinnvolle Erweiterung des internationalen Netzwerks“

Duisport-Chef Erich Staake forciere die gemeinsame Entwicklung von logistischen Dienstleistungen mit dem norditalienischen Hafen seit Jahren, betont das Unternehmen. „Dies ist eine sinnvolle Erweiterung unseres internationalen Netzwerks. Insbesondere für unsere Kunden, die im Warentransport ihre Schwerpunkte im europäischen Raum setzen“, so Staake.

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Der Hafen Triest ist der größte Seehafen des oberen Adriatischen Meeres. Der Standort gilt als wichtiges maritimes Tor für Zentral- und Osteuropa und hat sich über die vergangenen Jahre zu einem führenden europäischen Logistik-Knotenpunkt entwickelt. Überdies ist Triest über die maritime Seidenstraße in die sogenannte „Belt and Road“-Initiative eingebunden. Duisport will die Erfahrung bei der Entwicklung logistischer Flächen zur Verfügung stellen und über die logistische Verbindung der beiden Standorte auch einen attraktiven Mehrwert für das gesamte Duisport-Netzwerk schaffen.

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