Immersatt schützt sich vor Einbrechern

In den vergangenen Jahren war der Kinder- und Jugendtisch Immersatt an der Klosterstraße in Duisburg-Mitte häufiger das Ziel von Einbrechern. „Wir fragen uns immer noch: Was will man hier klauen? Es gibt hier nichts zu holen“, sagt Vorstandsvorsitzende Maria Klatt. Allein 2017 wurde viermal in die Einrichtung eingebrochen. Umso glücklicher sind die Verantwortlichen, dass das Sicherheitsunternehmen „Protection One“ aus Meerbusch ab sofort die Räumlichkeiten absichert.

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In den vergangenen Jahren war der Kinder- und Jugendtisch Immersatt an der Klosterstraße in Duisburg-Mitte häufiger das Ziel von Einbrechern. „Wir fragen uns immer noch: Was will man hier klauen? Es gibt hier nichts zu holen“, sagt Vorstandsvorsitzende Maria Klatt. Allein 2017 wurde viermal in die Einrichtung eingebrochen. Umso glücklicher sind die Verantwortlichen, dass das Sicherheitsunternehmen „Protection One“ aus Meerbusch ab sofort die Räumlichkeiten absichert.

Den Kontakt zu der Firma stellten Claudia Smeets und Christoph Kazmierczak her. Sie sind die Köpfe des Vereins „Kinderhelfer mit Herz e.V.“. Sie versorgen unter anderem 17 Tafeln in NRW – unter anderem Immersatt – mit Sachspenden. „Es ist schön, dass wir über unsere Freunde nun mit der Sicherheitsfirma zusammenarbeiten“, sagt Immersatt-Geschäftsführerin Nicole Elshoff.

„Protection One“ stellt dem Kinder- und Jugendtisch an der Klosterstraße eine Fernüberwachungsanlage kostenlos zur Verfügung. Mehrere Bewegungsmelder in unterschiedlichen Bereichen sorgen dafür, dass ein Einbruchsversuch schnell als solcher enttarnt wird. Durch eine so genannte Live-Täteransprache sollen die Täter binnen Sekunden vertrieben werden, während gleichzeitig die Polizei schon informiert wird.

„In Düsenjäger-Lautstärke konfrontieren wir die Personen in den Objekten. Wenn sie unser spezielles Code-Wort nicht nennen, ist sofort von Einbruch auszugehen. Dabei nutzen wir den großen Schreckmoment der Täter aus“, erklärt Martell Schilling. Die Schadensverhinderungsquote liegt laut des Geschäftsführers von „Protection One“ zurzeit bei 97 Prozent. Die Zusammenarbeit soll für die nächsten vier Jahre bestehen.

Elke Bartels, Polizeipräsidentin in Duisburg, erwartet viel von der künftigen Zusammenarbeit. „Wir sind froh über jede neue technische Ausstattung, denn so wird auch unsere Arbeit erleichtert“, sagt sie.

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