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Im Tiefflug: Aufregung um Ryanair-Maschine über Duisburg

| Lesedauer: 2 Minuten
Ryanair Tiefflieger sorgt in Duisburg für Aufregung

Ryanair Tiefflieger sorgt in Duisburg für Aufregung

Die Boing 737 musste wegen eines Vogelschlags zum Flughafen Weeze zurückkehren. Zuvor kreiste die Ryanair-Maschine eine Stunde über Duisburg Homberg.

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Duisburg/Niederrhein.  Eine sehr tief fliegende Ryanair-Maschine über Duisburg hat am Dienstagabend für Aufregung gesorgt. Warum die Boeing 737 nach Weeze zurückkehrte.

Eine Ryanair-Maschine ist am Dienstagabend, 16. August, um 19.44 Uhr vom Flughafen in Weeze gestartet, aber nicht wie geplant um 22.55 Uhr in in Fes-Saiss (Marokko) gelandet. Dies bestätigt Flughafensprecher Holger Terhorst auf Anfrage der Redaktion. Stattdessen kehrte die Boeing 737 zum Airport am Niederrhein zurück. Zuvor hatte die offenbar sehr tief fliegende Maschine in Duisburg und am Niederrhein für Aufregung gesorgt.

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Frank Mallmann berichtet der Redaktion zunächst via Facebook, dass die Boeing 737 „eine Stunde lang sehr tief und mit einem komischen Geräusch über Homberg geflogen“ sei, ehe sie wieder in Weeze landete. Später am Telefon erzählt Mallmann, dass das Flugzeug sich wie eine Propeller-Maschine angehört habe.

Ryanair-Maschine Im Tiefflug: Aufregung in Duisburg

„Man macht sich schon Gedanken und fragt sich, was da jetzt passiert“, sagt der Homberger. Die Nachbarn seien auch irritiert gewesen. Die Boeing sei „bestimmt acht bis neun Mal immer wieder hin und her über meinen Garten geflogen“, so Mallmann, ehe sie dann abgedreht sei. „Ich habe dann über den Flugradar gesehen, dass die Maschine schon vor einer Stunde in Weeze gestartet war. Da konnte also was nicht stimmen.“

Nach Angaben des Airport-Sprechers Terhorst teilte Ryanair mit, dass das Flugzeug „kurz nach dem Start“ nach Weeze zurückkehren musste, „nachdem ein kleinerer Vogelschlag aufgetreten war“. Die Maschine sei normal gelandet.

Mit reichlich Verspätung dann doch noch nach Fes-Saiss in Marokko

„Und um die Störungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten, wurden sie umgehend in ein anderes Flugzeug verlegt“, so Ryanair weiter. Es sei dann etwa zwei Stunden später nach Fes-Saiss abgeflogen.

Ryanair entschuldigt sich „aufrichtig bei allen Kunden, die von dieser geringfügigen Verspätung betroffen waren, die sich absolut unserer Kontrolle entzogen hat“.

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