„Hexenspuk und Pusztafeuer“

Mit „Hexenspuk und Pusztafeuer“ wartet das 3. Philharmonische Konzert am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. November, jeweils um 20 Uhr in der Mercatorhalle auf.

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Mit „Hexenspuk und Pusztafeuer“ wartet das 3. Philharmonische Konzert am Mittwoch und Donnerstag, 15. und 16. November, jeweils um 20 Uhr in der Mercatorhalle auf.

„Ich bin stolz auf die Ehre, die Sie mir mit der Widmung dieses herrlichen Kunstwerkes erwiesen haben, das hinreißend in jeder Hinsicht ist“, schrieb der Pianist und Dirigent Hans von Bülow an Peter Tschaikowsky, nachdem die Post ihm die Partitur des 1. Klavierkonzerts gebracht hatte. Mit der Uraufführung 1875 in der Boston Music Hall, bei der von Bülow selbst den Klavierpart übernahm, trat das Werk einen weltweiten Siegeszug an, der es zum meist gespielten Klavierkonzert überhaupt machte. Energiegeladen donnern Klavier und Orchester dem Hörer gleich zu Beginn entgegen. Orchestraler Glanz und schwelgerisch ausgreifende Melodien begründen den Ruhm des Werks.

Im Philharmonischen Konzert stellt sich die Französin Claire-Marie Le Guay den Herausforderungen des hoch virtuosen Stücks. Ihre Partnerin am Dirigentenpult der Duisburger Philharmoniker ist Joana Mallwitz, die in der Saison 2018/19 Generalmusikdirektorin in Nürnberg werden soll. Derzeit ist sie noch am Theater Erfurt tätig, wo sie 2014 mit 26 Jahren als jüngste Orchesterchefin Deutschlands antrat.

Den Philharmonikern stellt sie Preziosen aus Osteuropa auf die Pulte. Antonín Dvořáks Sinfonische Dichtung „Die Mittagshexe“ mit gellendem Triumphgeschrei und zwei Werke des Ungarn Zoltán Kodály: Anfangs die Tänze aus Galánta, in denen der Komponist musikalische Erinnerungen an seine Kindheit im Donautiefland verarbeitet, und zum Schluss der lügnerische Erzschelm Háry János, dem Kodály 1926 in Budapest ein Singspiel widmete.

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