Haltestelle „Im Schlenk“ wird endlich barrierefrei

Wanheimerort.   Seit Jahren hat vor allem die Arbeiterwohlfahrt in Wanheimerort für eine barrierefreie Haltestelle „Im Schlenk“ gekämpft. Immer wieder wurde der Umbau der U79-Station verschoben. Der Frust war groß. Nun endlich gibt die Stadt grünes Licht. „Für Menschen, die nicht gut zu Fuß oder mit einem Rollstuhl unterwegs sind, ist das eine gute Nachricht. Insbesondere natürlich auch für die Bewohner der nahegelegenen Senioreneinrichtung“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link.

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Seit Jahren hat vor allem die Arbeiterwohlfahrt in Wanheimerort für eine barrierefreie Haltestelle „Im Schlenk“ gekämpft. Immer wieder wurde der Umbau der U79-Station verschoben. Der Frust war groß. Nun endlich gibt die Stadt grünes Licht. „Für Menschen, die nicht gut zu Fuß oder mit einem Rollstuhl unterwegs sind, ist das eine gute Nachricht. Insbesondere natürlich auch für die Bewohner der nahegelegenen Senioreneinrichtung“, erklärt Oberbürgermeister Sören Link.

Künftig werden die Fahrgäste über einen erhöhten Bahnsteig ohne Stufen in die Bahn gelangen können. Der neue Bahnsteig erfordert deshalb mehr Platz, er ist breiter als die beiden bisher vorhandenen und kann über eine Rampe für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle gut erreicht werden.

Anbindung ans Seniorenheim

Die Haltestelle wird von ihrem jetzigen Standort, südlich der Einmündung „Im Schlenk“ in die Düsseldorfer Straße, zum neuen Standort, nördlich der Straßeneinmündung, verlegt, was auch die Anbindung an das Seniorenheim verbessert.

Auf beiden Seiten des neuen Bahnsteigs wird es Überwege mit Ampeln geben. Er erhält zudem behindertengerechte taktile Leitelemente, damit bewegungseingeschränkte Personen, die Straßenbahnen ohne fremde Hilfe nutzen können. Das Ein- und Aussteigen soll damit erheblich beschleunigt werden. Im Bereich des neuen Hochbahnsteigs muss zudem die Gleistrasse verlegt werden. Vor den Gleis- und Haltestellenumbauten muss der vorhandene Mischwasserkanal verlegt werden. Die Gesamtkosten liegen bei etwa 4,2 Millionen Euro. Das Land NRW beteiligt sich an den Kosten. Zurzeit werden die Baustellenverkehrspläne erstellt. Mit Verkehrseinschränkungen muss dann laut Stadt ab kommenden Januar gerechnet werden. Beigeordneter Carsten Tum ergänzt: „Mit dem jetzt aufgestellten Bauschild weisen wir auf die in Kürze beginnende Baumaßnahme und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten hin.“

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