Groß besetztes Weihnachtskonzert

Nicht nur der Weihnachtsmarkt gehört zum festen Programm der Adventszeit, sondern auch die Konzerte der Duisburger Chöre, die auf das Fest einstimmen. Den Anfang machte jetzt der Werks-Chor der Stadtwerke: Unter der Leitung von Chordirektor Axel Quast erklangen im großen Saal der Mercatorhalle viele Weihnachtsklassiker.

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Nicht nur der Weihnachtsmarkt gehört zum festen Programm der Adventszeit, sondern auch die Konzerte der Duisburger Chöre, die auf das Fest einstimmen. Den Anfang machte jetzt der Werks-Chor der Stadtwerke: Unter der Leitung von Chordirektor Axel Quast erklangen im großen Saal der Mercatorhalle viele Weihnachtsklassiker.

Festliche Klänge und bekannte Melodien prägen das Konzert. Es beginnt mit Johann Sebastian Bachs „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, setzt sich fort mit dem besinnlichen Kalenderlied von Franz Grote und mündet schließlich darin, dass Chor und Publikum die beiden Lieder „O, du fröhliche“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“ gemeinsam anstimmen.

Der Stadtwerke-Chor hat sich starke musikalische Unterstützung auf die Bühne geholt. Da sind der Männergesangsverein „Sängerbund 1871“ aus Wanheim, der „Männer- und Frauenchor Rumeln 1877“ und das Frauenvokalensemble „Femme Chorale“ der Polizei Krefeld zu nennen. Die große Anzahl der Stimmen garantiert zwar einen vollen und voluminösen Klang, jedoch ziehen nicht alle taktgenau mit: Einige Akteure setzen früher ein, andere halten die Töne länger, was dazu führt, dass die Texte verwaschen. Dann gibt es aber auch viele Stücke, wie „Das ist der Tag des Herren“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die durch ihre besonders gut ausgearbeitete Gestaltung auffallen.

Das „Ave Maria“ von Giulio Caccini gefällt durch seine originelle Mischung der Frauenstimmen mit Holzbläsern und Harfe, und in „Vor Bethlehems Tor“ überzeugen die Männer mit einem sorgfältig ausgearbeiteten A-cappella-Vortrag. Als vielstimmiger Satz, bei dem alle Stimmen zusammenkommen, ragt „Brich an, du schönes Morgenlicht“ heraus.

Als Gesangssolisten sind die in Neukirchen-Vluyn aufgewachsene und jetzt in Hamburg lebende Sopranistin Linda Joan Berg sowie der koreanische Tenor Bohyeon Mun zu hören. Die Sopranistin hat eine helle und tragfähige Stimme, die in Händels „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ schön zur Geltung kommt. In „Christrose“ von Robert Stolz leuchtet ihre Stimme über dem Chorklang auf.

Tenor Bohyeon Mun ist Mitglied des Chores der Deutschen Oper am Rhein, zeigt aber, dass er auch ein stimmschöner Solist ist. Händels „Tröstet Zion“ singt er mit großer Ruhe und bringt dabei den Schmelz seines Tenors optimal zum Einsatz. Das gelingt ihm auch in der Arie „Dann werden die Gerechten leuchten“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

„Klangkraft“ bildet das Fundament

Instrumentales Fundament des Konzertes ist das Duisburger Orchester „Klangkraft“, das fast das gesamte Programm begleitet. Besonders begeistert werden die beiden reinen Instrumentalkompositionen gefeiert: Auf Hochglanz poliert spielt das Orchester unter dem Dirigat von Tobias Füller die „Schlittenfahrt“ von Leroy Anderson, bei „Bugler’s Holiday“ können die drei Solotrompeten mit ihren flinken Fanfaren punkten.

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