Kurioser Einsatz

Gift-Grüne Flüssigkeit stellt Feuerwehr kurz vor Rätsel

Ein Blaulicht der Duisburger Feuerwehr am Freitag, 17.10.2008 in Duisburg. Photo©: Andreas Mangen / waz

Ein Blaulicht der Duisburger Feuerwehr am Freitag, 17.10.2008 in Duisburg. Photo©: Andreas Mangen / waz

Foto: Photo©: Andreas Mangen

Duisburg.   Das sah erst nach einem dramatischen Einsatz aus: Hochverdächtige Flüssigkeit floss in Strömen in die Kanalisation - es gab aber rasch Aufklärung

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Kurze Zeit war die Duisburger Feuerwehr in Hochalarm am Mittwochnachmittag versetzt: Um 16:56 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr Duisburg der Austritt einer verdächtigen Flüssigkeit aus einem Großbehälter auf einem Dach gemeldet. Am Ort des Geschehens an der Oststraße in Duisburg-Neudorf fanden die Einsatzkräfte zwei Rohre einer technischen Anlage, aus der schwallartig grüne Flüssigkeit sprudelte, die dann in die Kanalisation floss. Der erste Verdacht: Es könnte sich um Kühlflüssigkeit aus einem Klimagerät handelte. Zur Sicherheit wurden die entsprechenden Fachkräfte der Feuerwehr für Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern aus Duisburg Homberg angefordert. Zudem wurde die Untere Wasserbehörde informiert.

In der Zwischenzeit versuchten die Einsatzkräfte, den Austritt der Flüssigkeit zu stoppen, was nach dem Auffinden eines Schiebereglers auch gelang. Kurze Zeit später gab es Entwarnung durch den herbeigerufenen Haustechniker: Bei der grünen Flüssigkeit handelte es sich um einfaches eingefärbtes Wasser zur Überprüfung einer Fernwärme-Heizungsanlage. Das ganze sei unbedenklich - was die Untere Wasserbehörde später bestätigte. Diese veranlasste noch ein Spülvorgang der Kanalisation, da dass meiste Wasser über die Dachrinne dort hineingelaufen ist.

So wurde das nachalarmierte „Großaufgebot“ der Feuerwehr, teilweise noch auf der Anfahrt, über Funk abberufen. Es gab für die Anwohner keine weitere Auswirkung, außer dass in der Nähe der Einsatzstelle, durch die Einsatzmittel der Feuerwehr, kurzzeitig der Individualverkehr behindert wurde. Insgesamt waren 43 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. (red)

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