Gemeinde veranstaltet Festival

Wanheimerort.   Die Freie Evangelische Gemeinde will „Lichtpunkte“ setzen. So heißt das Festival, das im vergangenen Jahr Premiere hatte und in diesem September noch ein bisschen größer werden soll. Im Garten der Gemeinde an der Eschenstraße wird es eine Bühne samt Programm geben. Dort sollen Konzerte genauso stattfinden wie eine Familienspielshow zu Gunsten der Kindernothilfe oder ein Open Air Gottesdienst.

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Die Freie Evangelische Gemeinde will „Lichtpunkte“ setzen. So heißt das Festival, das im vergangenen Jahr Premiere hatte und in diesem September noch ein bisschen größer werden soll. Im Garten der Gemeinde an der Eschenstraße wird es eine Bühne samt Programm geben. Dort sollen Konzerte genauso stattfinden wie eine Familienspielshow zu Gunsten der Kindernothilfe oder ein Open Air Gottesdienst.

Die Veranstaltung ist im vergangenen Jahr gut angekommen. Eigentlich wollten die Mitglieder nur ein etwas vergrößertes Sommerfest feiern. Doch dann wuchs es sich zu einem kompletten Festival aus – mit Pop, Poetry, Picknick. Gedanken über das Leben gab’s obendrauf. „Die Leute suchen etwas, die spüren, dass es noch etwas anderes als Arbeit und Geld gibt“, ist sich Wolfgang Schmidt von der Freien Evangelischen Gemeinde sicher. Allerdings würden die wenigsten von ihnen am Sonntagmorgen einen Gottesdienst besuchen. Also versuchen er und seine Mitstreiter ein Angebot zu machen. „Mit Spaß und Niveau. Das soll keine Kirmes werden.“

Einige Programmpunkte stehen schon fest: Der Rocker Little Dead Boy aus Herne tritt auf. Einer seiner Hits heißt „Evolution, Revolution, Love“. Die „Global Playerz“ zeigen ein Punk-Musical, bei dem es um Vermittlung von Werten geht. Die Gelder, die bei den Wohltätigkeitsveranstaltungen zusammenkommen, sollen an das Projekt „ Levante“ in Brasilien gespendet werden.

„Wir haben ein schönes Gelände, wollen uns öffnen und ein bisschen mehr in Duisburg vernetzen“, erklärt Pfarrer Roland Hölzl, wie die Gemeinde auf die Idee für das Festival gekommen sind. „Wir wollen chillen, lachen und Gott begegnen“, ergänzt Wolfgang Schmidt. Er spinnt den Gedanken noch weiter. „Wir würden gerne andere Gemeinden, egal ob katholisch oder evangelisch, einladen, um gemeinsam mit uns Einladungen an Gott auszusprechen. Ich halte viel vom ökumenischen Gedanken.“ Wer möchte, kann sich bei ihm oder den anderen Organisatoren melden. „Die können sich bei uns dranhängen, wir bieten eine kostenlose Werbeplattform für christliche Gemeinden.“ Bei einem Markt der Möglichkeiten können sich alle Teilnehmer präsentieren, etwa durch Musikbeiträge, Theater oder Seminare zu klassischen biblischen Themen.

Feierabend-Gottesdienst

Mit ihrer kirchlichen Arbeit ist die Freie Evangelische Gemeinde schon oft ungewöhnliche Wege gegangen. So finden zum Beispiel regelmäßig so genannte „Feierabend“-Gottesdienste im Grammatikoff oder an anderen Orten statt, die keine Kirche sind. So wollen die Mitglieder den „Glauben zu den Menschen bringen“ und sie zum Nachdenken bringen.

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