Gedenktour für verunglückte Fahrradfahrer

Unfälle zwischen Pkw und Radfahrern haben oft schreckliche Folgen. Im vergangenen Jahr starben zwei Radfahrer im Duisburger Straßenverkehr. 393 Radler wurden verletzt, 58 davon schwer – ein leichter Anstieg im Vergleich zu 2016. Am Freitag, 16. März, jährt sich erstmalig der Todestag eines im Ruhrorter Kreisverkehr verunglückten und in der Folge verstorbenen Radfahrers. Um ihm und anderer ums Leben gekommenen Radlern zu gedenken, lädt der Fahrradclub ADFC Duisburg an diesem Tag zu einer Tour.

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Unfälle zwischen Pkw und Radfahrern haben oft schreckliche Folgen. Im vergangenen Jahr starben zwei Radfahrer im Duisburger Straßenverkehr. 393 Radler wurden verletzt, 58 davon schwer – ein leichter Anstieg im Vergleich zu 2016. Am Freitag, 16. März, jährt sich erstmalig der Todestag eines im Ruhrorter Kreisverkehr verunglückten und in der Folge verstorbenen Radfahrers. Um ihm und anderer ums Leben gekommenen Radlern zu gedenken, lädt der Fahrradclub ADFC Duisburg an diesem Tag zu einer Tour.

Die Fahrt beginnt in der Innenstadt. Vom Lifesaver auf der Königstraße geht es ab 17.30 Uhr in Richtung Kaßlerfeld und Ruhrort. „Einen ersten Halt machen wir auf dem Karl-Lehr-Brückenzug in Ruhrort“, erklärt Klaus Hauschild, Vorstandssprecher des ADFC Duisburg. „Dort steht eines der Geisterräder, die an gefährlichen Orten platziert wurden und an Unfalltote erinnern. Dort ist 2014 jemand tödlich verunglückt“, sagt er. Die Tour-Teilnehmer wollen dann dort einen Kranz niederlegen. Anschließend geht es zum Ruhrorter Kreisverkehr.

Hauschild hofft auf möglichst viele Teilnehmer. „Wir würden uns wünschen, dass nicht nur Mitglieder von uns mitfahren – es sind alle Radler eingeladen, ein Zeichen zu setzen“, sagt er. „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Radfahrer im Verkehr besonders gefährdet sind“, sagt er.

Polizeioberkommissar Peter Volk sieht das auch so. „Radfahrer sind in Gefahr, weil sie gar keine Knautschzone haben“, sagt er. Gleiches gelte auch für Räder mit Antriebsunterstützung, die in Duisburg zwar noch nicht so zahlreich vertreten seien wie in anderen Städten, aber immer häufiger anzutreffen seien. Mit steigender Unfallzahl.

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